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EU will Zugang zu wissenschaftlichen Informationen regeln

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen gestartet, berichtet heise.de. „Forscher, Ingenieure und Unternehmer in Europa müssen schnell und einfach auf wissenschaftliche Informationen zugreifen können, um mit ihren Kollegen in anderen Teilen der Welt auf Augenhöhe in einen Wettbewerb treten zu können“, heißt2 es in der Ankündigung der Kommission.

Damit zeigt sich erneut ein Wunsch der Politik und der Wissenschaft. „Wir streben einen offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen an, damit wir alle in möglichst großem Ausmaß von Forschungsinvestitionen profitieren können“, sagt Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Kommissarin. Bis zum 9. September sollen Wissenschaftler, Einrichtungen der Forschungsfinanzierung, Universitäten und sonstige Interessengruppen ihre Ansichten zum Regelungsbedarf hinsichtlich Verfügbarkeit und Bewahrung digitaler Forschungsliteratur einreichen. Auf Grundlage der Befragung will Brüssel bis Ende des Jahres Empfehlungen zu Handlungsmaßnahmen der EU-Mitgliedstaaten herausgeben. Angesprochen werden auch „die hohen und steigenden Abonnementpreise für wissenschaftliche Publikationen“.

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