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Welt-Online: „US-Buchhändler Borders gibt auf – 10.700 Jobs weg“

Heute bei Welt Online: Die zweitgrößte US-Buchhandelskette Borders muss ihre Pforten nun doch schließen. Eine für heute angesetzte Versteigerung wurde abgesagt.

Die Pleite der zweitgrößten US-Buchhandelskette Borders kostet voraussichtlich 10.700 Menschen den Job. Nachdem die Suche nach einem rettenden Käufer gescheitert ist, könnte schon am Freitag der Ausverkauf der verbliebenen 399 Läden beginnen; bis Ende September soll von Borders dann nichts mehr übrig sein. Ein Insolvenzrichter muss den Plan aber noch absegnen.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sollen die beauftragten Firmen Firmen Hilco Merchant Resources und Gordon Brothers Group vor Gericht die Liquidation beantragt. Eine für heute angesetzte Versteigerung wurde abgesagt.

Laut Borders habe das Unternehmen keinen Käufer finden können, der eine Garantie für die restlichen 399 Filialen abgeben konnte. Im Februar beliefen sich die Schulden des 1971 gegründeten Konzerns auf knapp 1,3 Mrd. Dollar. „Nachdem sich alle Seiten derart angestrengt haben, stimmt uns diese Entwicklung traurig“, sagte Firmenchef Mike Edward in einer Pressemitteilung. „Wir haben dem Gegenwind noch eine Weile stand gehalten inklusive der rapide sind wandelnden Buchmarkt, der Reader-Revolution und den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, aber letztlich konnten wir uns dem nicht entgegen stemmen, so Edward.

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