„Wachstum im digitalen Wandel“ überschreibt die Reutlinger ekz.bibliotheksservice GmbH
ihre Strategie: Virtuelle Zukunft und Vor-Ort-Präsenz seien die beiden Standbeine, die in den kommenden Jahren für Bibliotheken entscheidend sind. Das Ziel der ekz als Komplettanbieter für Bibliotheken seit es, sie dabei mit fachlicher Kompetenz, neuen Technologien und digitalen Inhalten zu unterstützen.
Seit Jahresbeginn wende sich die ekz z.B. mit der Akquisition der Soforthoeren-Portale (www.soforthoeren.de) nun auch dem digitalen Endkundengeschäft zu. Die Online-Portale, die E-Books, Musik und Filme zum Download anbieten, werden inzwischen von der neuen ekz-Tochterfirma 4Readers – ebenfalls mit Sitz in Reutlingen – betrieben. „Bibliotheken sind und bleiben aber nach wie vor unser Kernmarkt“, macht ekz-Geschäftsführer Dr. Jörg Meyer deutlich. Allerdings sei die ekz auch in besonderer Weise von den Bibliotheken abhängig: „Wir haben keine Privatkunden, mit denen wir Umsatzrückgänge kompensieren können. Deshalb fühlen wir uns verpflichtet, die ekz weiterzuentwickeln, um für unsere Gesellschafter, zu denen zu einem Drittel Kommunen gehören, auch in schwierigen Zeiten gute Erträge zu erwirtschaften.“
Das Engagement mit 4Readers diene vor allem dazu, die notwendigen Investitionen für die Onleihe, die als „digitale Zweigstelle“ für Bibliotheken vom ekz-Tochterunternehmen DiViBib angeboten wird, stabil zu halten, zum Beispiel, was die Erstellung von „Apps“ für mobile Geräte angeht oder die Möglichkeit, durch eine verbesserte Aufstellung gegenüber den Verlagen bessere Konditionen für Bibliotheken als auch Endkunden aushandeln zu können.
Insgesamt hat die ekz derzeit rund 10.000 Kunden in Europa, dazu zählen auch Behörden-, Firmen, Schul- und wissenschaftliche Bibliotheken und kommt inzwischen mit mehr als 260 Mitarbeitern in Deutschland auf einen Jahresumsatz von mehr als 47 Millionen EUR. Seit 2006 ist sie zu 51 Prozent an der DiViBib GmbH beteiligt, die als erster und einziger Anbieter im deutschsprachigen Raum für derzeit mehr als 200 öffentliche Bibliotheken eine digitale Medienausleihe mit der Bezeichnung „Onleihe“ anbietet.







