Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein „Wust unvergorener, abstrakt verbliebener Rednerei“

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein „Wust unvergorener, abstrakt verbliebener Rednerei“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Es hat sich hochgeschaukelt“: Zehn Jahre nach 09/11: Der Arabist und Autor Thomas Bauer im Gespräch über den Islam und seine Wahrnehmung.
Thomas Bauer: Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islam (Suhrkamp)

„Das Ende der Aufstiegsgesellschaft“: Heinz Bude setzt sich mit der Bildung als einem Spielfeld sozialer Unterschiede auseinander.
Heinz Bude: Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet (Hanser)

„Zwei Frauen aus Tirol“: Ein wichtiges Buch über die fehlende Aufarbeitung südtirolerisch-italienisch-deutscher Geschichte, auf sich virtuos durchdringenden Zeitebenen erzählt.
Sabine Gruber: Stillbach oder die Sehnsucht (C. H. Beck)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kritik in Kürze
„Wir sind Rauch“: Der suggestiver Debütroman lässt in lakonischen Sätzen eine Sowjetunion der sechziger Jahre entstehen.
Dmitri Dergatchev: Papirossy (Matthes & Seitz)

„Kunerts Sudelbücher“: Ein geistreicher Schalk und Wortakrobat schreibt und denkt gegen den Strich.
Günter Kunert: Die Geburt der Sprichwörter (Wallstein)

„Balla-Balla“: Die Rezension steckt im Buch: „Herrliches liegt hier verschüttet in einem Wust unvergorener, abstrakt verbliebener Rednerei“.
Hugo Ball: Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle Dada-Texte (Wallstein)

„Die grauen Zonen von Liebe und Verrat“: Antonio Muñoz Molina ist einer der bedeutenden Schriftsteller Spaniens und hat mit seinem phänomenalen neuen Roman sein Hauptwerk geschrieben. Ein Buch gegen Simplifizierung und Rechthaberei, die Grundüber der aktuellen Debatte über Bürgerkrieg, Franco-Diktatur und das Fortdauern der „zwei Spanien“ und voller Klugheit, Anteilnahme, eindringlicher Schilderungen und scharfsinniger Psychologie.
Antonio Muñoz Molina: Die Nacht der Erinnerungen (DVA)

Die Welt

heute nix für uns

Süddeutsche Zeitung

„Wo nichts passt und doch alles zusammengeht“: Heute feiert S. Fischer den 125. Jahrestag seiner Gründung. Ein Porträt des großen Konzernverlags, „der von Lektoren geführt wird“.

„Holy Terror!“: Wie sich die amerikanischen Comics für den 11. September rüsten – ein Überblick.

„Schlaflos in der Shopping Mall“: Ein rundum gelungenes Romandebüt, tadellos, handwerklich perfekt
Albrecht Selge: Wach (Rowohlt)

„Ein halb komisches, halb verstörendes Debakel“: Die im Nachlass gefundenen Manuskripte über den Kriegsfrühling 1940 zeigen wie aus Erfahrung Literatur wird.
Julien Gracq: Manuscrits de guerre (Éditions José Corti)

Thomas Lehr tritt heute sein Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim an.

SZ-Autor Felix Berth: Die Verschwendung der Kindheit. Wie Deutschland seinen Wohlstand verschleudert (Beltz)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige