
und Johannes Stricker (v. l.)
„Dieses Jahr lobpreisen wir zwei großartige Stimmen, zwei großartige Schauspieler, die außer den ‚goldenen Stimmen’ noch einiges mehr gemeinsam haben“, eröffnete Hörbuch Hamburg-Geschäftsführer Johannes Stricker (Foto, r.) am vergangenen Samstag die achte Osterwold-Verleihung in der Verlagsvilla an der Elbchaussee.
Bei strahlendem Sonnenschein in Hamburg wurden Elisabeth Schwarz und August Zirner für ihre Sprechkunst von Preisstifterin Margrit Osterwold und Johannes Stricker mit dem Osterwold 2011 ausgezeichnet [mehr…].

Stricker ehrte die Theaterschauspielerin Elisabeth Schwarz (Foto, l.), die für Hörbuch Hamburg u. a. Natascha Kampuschs 3096 Tage gelesen hat, mit den Worten: „Zutiefst beeindruckend an Elisabeth Schwarz’ Interpretation ist die Gleichzeitigkeit von respektvoller Distanz zum Text und dem aufrichtigem, echten Mitgefühl mit dem Geschilderten. Eine Lesung, die einen nicht mehr loslässt.“
Margrit Osterwold fand in ihrer Laudatio diese Worte für den diesjährigen Preisträger, der wegen Dreharbeiten zur Verfilmung von Hermann Hesses Die Heimkehr leider kurzfristig nicht bei der Verleihung dabei sein konnte: „August Zirners Wandlungsfähigkeit auf der Bühne und vor der Kamera ist auch seine große Stärke vor dem Mikrophon. Die Lust, mit der er Texten Emotionen und Charme einflößt, lässt nicht nur den Hörer, sondern auch die Regie hinschmelzen!“
Mit einem Audiogruß bedankte sich August Zirner dann aus dem fernen Schwäbisch Hall: „Die Ironie des Schicksals bewirkt, dass ich immerhin als Hörbuch zu euch sprechen kann; auf einer Festplatte oder einer CD oder einer Disc schicke ich euch hiermit mein Bedauern und meine Grüße und mein Dankeschön für diesen Preis. Und an das großartige Spardosen Terzett, an meine wunderbaren Weggefährten einen heftigen Gruß und ein Bedauern, dass ich Ampathology – das ich immerhin die letzten zwei Wochen geübt habe, nicht spielen kann. So schicke ich wenigstens einen Audio-Gruß und ein Audio-Dankeschön und ein Audio-Bedauern. Habt ein schönes Fest, habt schöne Musik und schöne Gespräche und ich hoffe, wir sehen uns irgendwann bald mal wieder!“
Seit der ersten Auslobung des Preises im Jahr 2004 wird die Preisfigur vom Berliner Künstler Volker März individuell gestaltet. In diesem Jahr interpretierte er die ‚goldene Stimme’ als ‚beflügelte Stimme’.

mit Johannes Stricker
Unter die 150 feierfreudigen Gäste, die vom Spardosen Terzett (Foto) musikalisch unterhalten wurden, mischten sich neben den Preisträgern vergangener Jahre (Nina Petri und Hans Scheibner) wieder viele Verlagskollegen der Buch- und Hörbuchbranche, Regisseure, Journalisten und zahlreiche prominente Schauspieler und Autoren. U. a. gesehen wurden Nele Neuhaus, Monika Peetz, Isabel Abedi, Hortense Ullrich, Mechthild Großmann, Daniela Ziegler, Max Volkert Martens, Sandra Borgmann, die Regisseure Alexander Schuhmacher und Hans-Christian Blumenberg, sowie der Moderator Tom Buhrow. Zu später Stunde stieß noch der Schauspieler Markus Boysen hinzu, für den das Spardosen Terzett spontan zum Geburtstag aufspielte.
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