Langendorfs Dienst Zum dritten Mal in Folge endet die Umsatzstatistik des stationären Buchhandels im Minus: Im August wurde 0,6 Prozent weniger erlöst als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Vor allem das Bargeschäft war mit minus 3,1 Prozent Umsatz bei 1,6 Prozent weniger Kunden eine große Enttäuschung. Dass gerade das Bargeschäft schwächelt, war aus zwei Gründen verwunderlich. Einmal gab es mit den „Schoßgebeten“ endlich wieder mal einen Titel, der polarisiert und zum landesweiten Gesprächsstoff wurde. Dieses Buch ist ab Erscheinen am 10. August umsatzwirksam geworden.
Der zweite Effekt, der das Bargeschäft hätte fördern müssen, war der Kalender: Der hatte in den meisten Teilen des Landes im August einen Verkaufstag mehr stehen als sein Pendant aus dem Vorjahr. Das Rechnungsgeschäft hat sich besser gehalten mit unter dem Strich 3,5 Prozent Plus. Dieser Durchschnittswert setzt sich jedoch aus höchst unterschiedlichen Einzelwerten zusammen, die vor allem durch kalendarische Verschiebungen im Schulbuchgeschäft in einzelnen Buchhandlungen zu starken Ausschlägen in beide Richtungen führten und im Durchschnitt nur einen Teil dessen aufholten, was die Rechnungsumsätze vom Juli (minus 8,7 Prozent) hatten vermissen lassen. Über die ersten acht Monate ergibt sich jetzt ein kumulierter Umsatz, der um 1,1 Prozent unter Vorjahr liegt.
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