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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS – und wo ist Michel Houellebecq?

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Im Feuilleton bestreitet Jan Peter Bremer den Aufmacher. „Von einem, der ausziehen sollte“: In Der amerikanische Investor erzählt er von Entmietung und globaler Obdachlosigkeit (Berlin).

„Die Hölle ist immer nur einen Schritt entfernt“: Roberto Bolaños postumer Roman Das Dritte Reich (Hanser) erzählt von simulierten Schlachten mit sehr realen Folgen.

Frankreich und Dumont machen sich Sorgen: Michel Houellebecq war plötzlich verschwunden und hat eine Lesereise durch Belgien und den Niederlanden platzen lassen. Wollte er ernst machen? In seinem neuen Roman taucht ein Michel Houellebecq auf und ist dann plötzlich tot. Teresa Cremisi, Verlegern bei Flammarion, behauptete Houellebecq sei zur Al Kaida gegangen, um dort einen gemäßigten Flügel zu gründen… Wir hätten nichts dagegen.

„Wetter und Tee, Krieg und Frieden“: Tom Königs über seine Zeit als UN-Sondergesandter in Afghanistan. Machen wir Frieden oder haben wir Krieg? ist ein so unheroisches wie großartiges Buch, findet Nils Minkmar.

„Der Rhythmus auf weißem Papier“: Craig Thompson hat nach acht Jahren ein neues Graphic Novel gezeichnet, Habibi bei Reprodukt ist ein orientalisches Gegenwartsmärchen.

Im Politik-Teil ein Interview mit dem Literaturwissenschaftler Albrecht Koschorke über das Buch Despoten dichten (Fink).

Im Wirtschafts-Teil zwei Seiten über die Lieblingsapps großer Unternehmer, kein Buch oder Buchverlagsprodukt dabei…

Im Gesellschafts-Teil ist der Aufmacher Michael Winterhoff gewidmet. „Wir leben im Kathastrophenmodus“, Interview über dessen Buch Lasst die Kidner wieder Kinder sein bei Gütersloher.

„Er war so reizent zu mir“: Die historischen Interviews in Gespräche über ein Leben mit John F. Kennedy bei Hoffmann und Campe beschwören eine heile Welt.

WELT am SONNTAG

Titelthema ist der Papst und ein Exklusiv-Interview mit Papst-Bruder Georg Ratzinger, von dem Mein Bruder, der Papst bei Herbig erschienen ist.

„Liebe im globalen Zeitalter“: Zwei Nationen ein Paar, das sei ein Wagnis, so Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim in ihrem Buch Fernliebe bei Suhrkamp.

„Aufbruch ins Nichts“: In Schönheit und Schrecken erzählt Peter Englund den Ersten Weltkrieg in neunzehn Einzelschicksalen (Rowohlt).

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