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Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln geht an Alfred Komarek

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und der Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verleihen den diesjährigen Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln an Alfred Komarek.

Das gab HVB-Präsident Gerald Schantin heute auf der Pressekonferenz zur internationalen Buchmesse und Lesefestwoche BUCH WIEN 11 bekannt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der BUCH WIEN 11 am Freitag, dem 11. November, um 11.00 Uhr im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses (Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I, 1010 Wien) überreicht. Die Laudatio hält Erhard Busek.

„Alfred Komareks Kriminalromane sind immer auch als Plädoyers für Toleranz und Menschlichkeit im Umgang mit Justiz und Verbrechen zu verstehen – nicht in dem Sinn, dass Komarek Verbrechen beschönigen oder gar gutheißen würde, aber insofern, als er nachdrücklich darauf hinweist, dass eine eindimensionale, bloß am Buchstaben des Gesetzes ausgerichtete Sichtweise auf das Verbrechen nicht ausreichend ist, um die menschliche Dimension beider Seiten zu erfassen“, begründet die Jury die Wahl des diesjährigen Ehrenpreisträgers.

Der Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln wird bereits zum 22. Mal verliehen. Die Jury bestand in diesem Jahr von Seiten des Hauptverbands aus Gerald Schantin (Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels), Benedikt Föger (Vorsitzender des Österreichischen Verlegerverbandes) und Erwin Riedesser (Vorsitzender des Österreichischen Buchhändlerverbandes), von Seiten der Wirtschaftskammer aus Michael Kernstock (Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ), Georg Glöckler (Obmann der Fachgruppe Wien der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ), Friedrich Hinterschweiger (Stv. Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ) und Karl Herzberger (Geschäftsführer des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ).
Der Preis wurde erstmals 1990 an Milo Dor vergeben, weitere PreisträgerInnen waren Viktor Frankl, Inge Merkel, Kardinal Franz König, Gerhard Roth, Simon Wiesenthal, Hugo Portisch, H. C. Artmann, Christine Nöstlinger, Sir Peter Ustinov, Josef Haslinger, Karl-Markus Gauß, Ilse Aichinger, Konrad Paul Liessmann, Erich Hackl, Barbara Frischmuth, Klaus Wagenbach, Martin Pollack, Paul Lendvai, Erika Pluhar und Armin Thurnher.

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