Geht es nach den Bekundungen der Verbraucher, dann sind und bleiben Bücher auch in diesem Weihnachtgeschäft das beliebteste Geschenk. Das hat die jährliche Befragung des Beratungsunternehmens Ernst & Young unter 2000 deutschen Konsumenten wie in den Vorjahren auch für 2011 erneut ergeben, dies teilt Langendorfs Dienst in seinem heutigen Newsletter mit.
Den Antworten zufolge stehen Bücher bei 62 Prozent der Schenkenden auf dem weihnachtlichen Einkaufszettel. Das ist nicht nur mit Abstand die häufigste Nennung, es ist sogar eine Steigerung gegenüber dem vorigen Jahr (58 Prozent). Das hat diesmal keine andere Geschenke-Kategorie geschafft.
Auf Rang zwei stehen hier übrigens Geld und Gutscheine, die von 53 Prozent der Leute verschenkt werden. Auch zwei buchhändlerische Randsortimente finden sich noch auf guten Plätzen: an vierter Stelle CD/DVD (42 Prozent) und auf Platz fünf Spielwaren, die 41 Prozent der Konsumenten verschenken wollen.
Geht es um das Budget, das in Weihnachtsgeschenke investiert werden soll, haben die niedrigpreisigen Bücher zwar keine Chance auf die Spitze, finden sich aber mit 26 Euro auf Platz zwei an äußerst achtbarer Stelle. Zumal Büchern auch hier als einziger Kategorie das Kunststück gelingt, ein wachsendes Budget auszuweisen, denn vor einem Jahr waren nur 23 Euro für Weihnachtsbücher eingeplant. Bücher als Krisengewinner.
Denn in der Krise sieht Ernst & Young generell das Weihnachtsgeschäft 2011 durchaus. Nur noch 213 Euro will der durchschnittliche Konsument dieses Jahr in Geschenke investieren, das sind 9 Prozent weniger als die 233 Euro vom letzten Jahr. Einen solchen Rückgang hatten die guten Vorsätze zuletzt im Jahr 2008, am Beginn der großen Finanzkrise.