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BUCH WIEN 11 eröffnet

Die diesjährige BUCH WIEN Lesefestwoche wurde gestern mit einer Lesung des deutsch-iranischen Schriftstellers Navid Kermani eröffnet. Eine Woche lang wird ganz Wien zur Lesebühne: An Schauplätzen in der Stadt und im Rahmen der BUCH WIEN Buchmesse (10.–13. November) laden über 380 Veranstaltungen zu Begegnungen mit AutorInnen.

Bundesministerin Claudia Schmied unterstrich in ihrer Eröffnungsrede einmal mehr die Wichtigkeit der Leseförderung als Kernaufgabe aller Bildungseinrichtungen. Auch Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny stellte die Bedeutung des Lesens ins Zentrum seiner Ansprache.

Gemeinsam mit den Burgtheater-Stars Christiane von Poelnitz, Philipp Hauß und Marcus Kiepe gab Navid Kermani im Akademietheater einen Einblick in sein vielstimmiges Erzählwerk Dein Name. Der offenen Struktur des Buches entsprach die Präsentationsform, jeder stellte spontan seine Lieblingsstelle vor. „Es ist ein Buch der Genealogien“, das die beschriebenen Personen vor dem Vergessen bewahre. „Der Ewigkeitsbegriff der Literatur kann erreicht werden, indem Geschichten immer weitererzählt werden“, erläuterte Kermani.

Im Anschluss lud der HVB zur Eröffnungsfeier in die Literaturzentrale. Zu sehen gab es dort auch die Live-TV-Übertragung der ORF les.art aus dem Kulturcafé Phil: Anlässlich der BUCH WIEN waren Navid Kermani, Judith Schalansky und Juri Andruchowytsch zu Gast bei Christian Ankowitsch.

Bis Sonntag bietet die BUCH WIEN Literaturfreunden noch ein vielfältiges Programm: Erwartet werden Charlotte Roche, Reinhold Messner, Louis Begley, Thomas Brezina, Lisl Wagner-Bacher, Alfred Dorfer, Steven Pinker, Götz Aly und viele andere mehr. Die Eröffnungsrede zur Buchmesse am 9. November hält Petros Markaris.

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