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Stefan Becht (50)

Stefan Becht

Stefan Becht wird heute 50 Jahre alt. Der Journalist und PR-Experte gilt als perfekter Netzwerker und genialer Kommunikator – mit einem guten Riecher für zukunftsweisende Technologien. So war er in den 90er-Jahren einer der Ersten in unserer Branche, die sich mit den so genannten Neuen Medien beschäftigten, kannte „Wired“ und deren Macher lange, bevor das Internet in die Verlagswelt einzog. Weshalb er von Verlag zu Verlag tingelte, um den Newcomern das Web zu erklären. „Das Web endet nicht, es ist ein ewiger Fluss, dort geht es – mit oder ohne uns – immer weiter, eben wie im richtigen Leben …“, dozierte er damals und setzte sich für Kommunikation und freie Inhalte ein.

Stefan Becht schrieb u.a. für die SZ, FAZ, NZZ, heise.de, für BuchMarkt (er hatte dort eine feste Kolumne), hat viele Jahre für die Achterbahn AG, Spektrum Akademischer Verlag und diverse andere Verlage als freier Pressemann gearbeitet, war bis zur Auflösung der Verlagsgruppe PR-Leiter bei Falken/Mosaik, hat aber auch Kunden in anderen Branchen betreut (bis hin zu RTL, Nestle, SAT 1 und die Deutsche Unicef). Außerdem ist er Erfinder und Mitentwickler der Webseite des Versenders Zweitausendeins.

Alle seine Projekte aufzuzählen, würde wohl den Rahmen sprengen. Nur eins noch: 2004 hob er mit Josephine Raab das Projekt Gute Aussichten aus der Taufe. „Groß denken – klein anfangen“ war die Devise, aus der schließlich die Idee zu einem bundesweiten Hochschulwettbewerb für Fotografie erwuchs. Zunächst ohne Budget, ohne Personal und ohne Unterstützung. Aber Stefan Becht hat Biss und Ausdauer, findet Sponsoren und führt seine Idee zu nationalem und internationalem Erfolg. Eine kleine Kostprobe geben die jungen Fotografen mit dem Projekt Book Faces seit drei Jahren auf der Frankfurter Buchmesse.

Was die wenigsten wissen: Der Kopf-Kreative ist eigentlich Autodidakt und hat zunächst ein solides Handwerk gelernt. In München machte er eine Ausbildung zum Steinmetz, ließ aber bald Hammer und Schlageisen fallen und gründete in der bayrischen Hauptstadt ein Stadtmagazin. Woran man schon sieht, dass er in keine Schublade passt: Diplomatie ist nicht sein Ding, er ist unbequem, passt sich nicht an, denkt quer. Hierarchien sind ihm piepegal, weshalb er „unsere Jobs“ mit den damit verbundenen Konsequenzen wie Anpassung, interne Konzerngegebenheiten oder political Correctness wohl kaum aushalten würde.

Mit Stefan kann man wunderbar hitzig diskutieren, und mittendrin erschüttert ihn und uns sein schallend-lautes Lachen. Das ist sein unüberhörbares Markenzeichen und absolut ansteckend. Kein Mann der leisen Töne? Falsch: Stefan Becht kann zuhören. Egal mit welchem beruflichen (und auch privatem) Problem oder Aufgabenstellung mann/frau ihm kommt. Er hat immer ein Ohr – und sofort Ratschläge und 1.000 Ideen. Er kann sofort Feuer und Flamme sein und Strategien, Lösungen oder Ansätze liefern, mit denen sich arbeiten lässt. Ein „Nein“ zählt für ihn zunächst nicht. Anarchist, Kreativer, Schreiber, PR-Profi, genialer Networker – und ein verlässlicher, treuer Freund. Forever!
Wir haben bereits vor einigen Tagen auf ihn, auf Dich, lieber Stefan, angestoßen (s. Foto).

Dieses Foto ist übrigens vor 10 Tagen im Münchener Restaurant Le Cezanne entstanden, wo wir uns die Rückseite der „Speisetafel“ als Geburtstagskarte ausgeliehen haben (Bernhard ist extra noch mal nach Hause gelaufen, um eine Kamera zu holen – er hatte es aber auch nicht weit). Wir hatten bei der Aktion einen Mords-Spaß und haben wohl den halben Laden unterhalten. Happy Birthday, Stefan!

Bernhard, Claudia, Conne, Sigrid und Simone

Kontakt: stefan@stefanbecht.de

Möchten auch Sie jemandem aus Ihrer Buchhandlung/Ihrem Verlag zum „Runden Geburtstag“ gratulieren? Dann mailen Sie uns einen kleinen Text und ein Foto des Jubilars/der Jubilarin: redaktion@buchmarkt.de, Stichwort: Runde Geburtstage

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