
Zu einem „Abend über Istanbul“ lud der Corso Verlag am in dieser Woche in das Berliner Büro des Börsenvereins am Schiffbauerdamm. Rund 60 Medienvertreter und Branchenangehörige waren der Einladung, die große Stadt am Bosporus in Texten und Gesprächen (neu) kennen zu lernen, gefolgt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Martin Schult vom Berliner Börsenverein und der anschließenden nun eben „obligatorischen“, wie er selbst mit einem Augenzwinkern meinte, Vorrede des Corso-Verlegers Rainer Groothuis ließen Özlem Topçu und Joachim Sartorius im Gespräch mit Moderatorin Maike Albath die Gäste an ihren Erfahrungen mit Istanbul teilhaben.
In ihren jüngst im Band CORSOfolio Istanbul erschienenen Texten zu dieser Stadt auf zwei Kontinenten und zwischen zwei Meeren gingen Topçu und Sartorius der offenkundigen Unvereinbarkeit von Kopftuch und Dreadlocks nach, den wahren türkischen Männern und der Bedeutung der Zitronenpresse. Maike Albath sprach mit ihren Gästen über die attraktivsten Orte der türkischen Hauptstadt, ihre jugendliche Energie und sterbende Schönheit, Kunst und Künstler, Weißtürken und eine neu entstandene Frömmigkeit.
Die unterschiedlichsten Stimmen aus und über Istanbul im Ohr, ließen Gäste und Veranstalter den Abend im Austausch eigener Eindrücke von dieser Stadt bei Börek-Häppchen und gefüllten Weinblättern mit Zitrone – geschnitten, nicht gepresst – ausklingen.







