
Foto: Susanne Schleyer/Suhrkamp
Christa Wolf, eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit, ist heute um 11.00 Uhr im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben. Die Schriftstellerin wurde am 18. März 1929 geboren. Sie war seit 1951 mit dem Schriftsteller Gerhard Wolf verheiratet.
Christa Wolf ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR. Ihre Werke wurden in der Literaturkritik kontrovers diskutiert, besonders nach der deutschen Wiedervereinigung. 1976 wurde sie aufgrund der Mitunterzeichnung des „offenen Briefes gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns“ aus dem Vorstand der Berliner Sektion des Schriftstellerverbandes der DDR ausgeschlossen.
Wolfs Werk ist in alle Weltsprachen übersetzt. Zu ihren bekanntesten Bücher zählen: Der geteilte Himmel, Nachdenken über Christa T., Kindheitsmuster, Kein Ort. Nirgends, Störfall, Sommerstück} und Kassandra. Vergangenes Jahr erschien bei Suhrkamp Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud (für den sie mit dem Hörkules ausgezeichnet wurde).
Christa Wolf erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis und den Deutschen Bücherpreis für ihr Gesamtwerk.







