Zwei Autoren ziehen jetzt Konsequenzen aus der Amazon-Affäre, sich Arbeitskräfte von der Agentur für Arbeit bezahlen zu lassen und kündigen ihre Zusammenarbeit mit Amazon auf. So beenden der Blogger und Autor Jens Berger, der den Blog Spiegelfechter betreibt, und Albrecht Müller und Dr. Wolfgang Lieb, Gründer von nachdenkseiten.de, ihre Zusammenarbeit.
Amazon habe eine Lücke des deutschen Sozialgesetzbuchs massenhaft ausgenutzt, hieß es in einem Spiegel-Bericht. Demnach habe das Unternehmen nicht nur während des Weihnachtsgeschäfts in seinen fünf deutschen Logistikzentren Tausende Arbeitslose befristet als Saisonarbeiter beschäftigt, sondern viele von ihnen zuvor eine sogenannte „Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung“ absolvieren lassen. Dabei arbeiten die Kräfte voll mit, die Agentur für Arbeit zahlt. Signal oder Schneidenins eigene Fleisch? Die Amazon-Affäre zieht durchaus Kreise. Sie bedeutet in jedem Fall eine Wettbewerbsverzerrung.







