
Bei einem Pressegespräch im Berliner Nobelrestaurant „Capriccio“ stellten die Autoren Wolf Wegener (Ehrenvorsitzender des ADAC) und Gunnar Schupelius (Chefkolumnist der B.Z.) zusammen mit Verleger Klaus G. Förg (s. Foto) die gerade in dessen Rosenheimer Verlagshaus erschienene Streitschrift „Deutschland schafft das Auto ab“ der Presse vor.
Das Buch ist ein Plädoyer für das Automobil und warnt vor dessen schleichender Abschaffung. Wolf Wegener (Rechtsanwalt in Berlin mit den Schwerpunkten Verkehrsrecht, Wirtschaft und Versicherungen) weist nach, dass das Auto seit über 30 Jahren systematisch aus dem Straßenverkehr verdrängt werde. Die Politik setzt dazu gezielt Mittel ein, um den Autofahrer dazu zu bringen, auf Bus und Bahn umzusteigen. Die Verteuerung von Benzin und Parkplätzen, Umweltzonen und Innenstadt-Maut sowie Tempo 30 auf Hauptstraßen sind nur einige davon.
Dieser Benachteiligung der Autofahrer will Wolf Wegener gegensteuern und entkräftet in seinem Buch sachkundig und argumentationsstark die Vorurteile gegen den motorisierten Individualverkehr. Er betont, dass sich das Auto durchaus in ein ökologisches Verkehrskonzept integrieren lässt und warnt vor den Folgen für die deutsche Wirtschaft, die eine Politik gegen das Automobil nach sich ziehen würde.







