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Springer ermöglicht eine freie Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Arbeiten

Springer wird ab sofort für sein hybrides Open Access-Modell Open Choice die gleiche Verwertungsregelung anwenden, die auch für die reinen Open Access-Journals von BioMed Central sowie SpringerOpen gelten. Damit werden alle Open Access-Inhalte von Springer künftig unter der Creative Commons Attribution (CC-BY) License veröffentlicht.

Dies ermöglicht eine freie Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Arbeiten, da sich Springer sich keine exklusiven kommerziellen Rechte mehr vorbehält. Springer hatte bereits 2004 mit Open Choice ein Hybridmodell für die Veröffentlichung von Open Access-Beiträgen eingeführt. Dieses Modell sah vor, dass Autoren Open Access-Artikel in einer herkömmlichen Abo-Zeitschrift publizieren konnten. Für diese Artikel galt bislang die Creative Commons Attribution Non-Commercial License, die kommerzielle Nutzung lag somit ausschließlich bei Springer. Die Beiträge können gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr sofort von jedermann weltweit gelesen werden; die Urheberrechte verbleiben beim Autor.

Bettina Goerner, Manager Open Access bei Springer, sagt: „Unsere guten Erfahrungen mit der Veröffentlichung von reinen Open Access-Journals bei BioMed Central und SpringerOpen unter der CC-BY Lizenz haben uns davon überzeugt, dass eine kommerzielle Nutzung Vorteile für unsere Autoren, Herausgeber, Fachgesellschaften und für Open Access allgemein bringt. Wir freuen uns, dass wir nun mit unserem Open Access-Modell Open Choice auch der wachsenden Nachfrage nach einer liberaleren Handhabung der Wiederverwertungsrechte nachkommen.“

Springer bietet neben dem Modell Open Choice auch reine Open Access-Journals unter der Marke SpringerOpen an. Das Portfolio aus mehr als 60 Zeitschriften wurde gerade durch SpringerPlus ergänzt. Dies ist ein interdisziplinäres Open Access-Journal, das Forschungsartikel aus allen Wissenschaftsdisziplinen von STM (Science, Technology, Medicine) veröffentlicht.

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