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Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: 140 Titel aus 70 Verlagen eingereicht / Shortlist am 24. April

Zum vierten Mal verleihen 2012 das Haus der Kulturen der Welt (Berlin) und die Stiftung Elementarteilchen (Hamburg) den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt.

Seit 2009 zeichnet der Preis einen herausragenden, ins Deutsche übersetzten fremdsprachigen Titel der gegenwärtigen internationalen Erzählliteratur und seine Übersetzung aus. Der Preis ist mit 25.000 € für die Autorin / den Autor und 10.000 € für die Übersetzerin / den Übersetzer des Werkes dotiert.

In diesem Jahr reichten 70 Verlage über 140 Titel ein, übersetzt aus 30 Sprachen, von Autoren aus 50 verschiedenen Herkunftsländern.

Zur Jury, bestehend aus Persönlichkeiten der Literaturkritik, -übersetzung und -wissenschaft, gehören 2012:

Egon Ammann (ehem. Verleger, Berlin), Hans Christoph Buch (Schriftsteller / Journalist), Kersten Knipp (Literaturkritiker / Kulturjournalist), Marie Luise Knott (Kritikerin / Übersetzerin), Claudia Kramatschek (Literaturkritikerin / Kulturjournalistin), Ricarda Otte (Redakteurin, Kulturredaktion Deutsche Welle), Ilma Rakusa (Schriftstellerin / Übersetzerin / Publizistin).

Die Jury wurde von einem unabhängigen Gremium berufen, bestehend aus Erik Bettermann (Intendant, Deutsche Welle), Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann (Präsident, Goethe-Institut), Prof. Dr. Joachim Sartorius (Lyriker / Übersetzer) sowie Prof. Dr. Christina Weiss (Vorsitzende Verein der Freunde der Nationalgalerie).
Die Nominierten der Shortlist werden am 24. April 2012 bekannt gegeben, die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 23. Mai 2012. Die Preisverleihung findet in Anwesenheit der Preisträger am 6. Juni 2012 im Haus der Kulturen der Welt statt.

Erstmals werden in diesem Preisjahr Lesungs- und Diskussions-Abende stattfinden, die sich dem Thema „Polyglotteries – Literaturen in Übersetzung“ widmen. Termine: 8. und 9. Mai 2012, Haus der Kulturen der Welt, jeweils 19.30 Uhr.

Preisträger 2009 waren der amerikanisch-peruanische Autor Daniel Alarcón und seine Übersetzerin aus dem Englischen Friederike Meltendorf mit Lost City Radio (Wagenbach Verlag). 2010 wurden Marie NDiaye und ihre Übersetzerin aus dem Französischen Claudia Kalscheuer für den Roman Drei starke Frauen (Suhrkamp) ausgezeichnet. 2011 ging der Preis an Michail Schischkin und seinen Übersetzer aus dem Russischen Andreas Tretner für den Roman Venushaar (DVA).

Weitere Informationen unter: www.hkw.de/literaturpreis

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