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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein Besuch bei Tomas Tranströmer

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„‘Man schafft es nicht mehr, allen zu danken‘“: Mit diesem Zitat ist ein Bericht von einem Besuch bei Nobelpreisträger Tomas Tranströmer überschrieben. Das schreiben fällt ihm schwer, Klavier zu spielen mit der linken Hand aber viel leichter. Der Besuch zur lit.Cologne wird eine der wenigen Reisen, die er noch macht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Walter Benjamin war nie in Peking“: In seinem Buch Ausgewiesen (Suhrkamp) kommen die Erfahrungen von Bei Ling vor und nach der Ausbürgerung nur am Rande vor.

„Entscheidungen im Raum der möglichen Bilder“: Edgar Winds Hamburger Doktorarbeit Ästhetischer und kunstwissenschaftlicher Gegenstand von 1922 wurde bei Philo Fine Arts} neu aufgelegt.

„Die Welt von damals“: In Das letzte Testament der Heiligen Schrift (Haffmanns & Tolkemit) zeigt James Frey den Erlöser als bisexuellen Hippie mit New-Age-Moral. Nur ein meisterhaft schnoddriger Ton bewahrt das Buch davor, Kitsch zu sein.

„Keine Konsumsehnsucht“: Christa Wolf: Rede, dass ich Dich sehe, (Suhrkamp)

Süddeutsche Zeitung

„Durch die Jahrhunderte Strom hin zum elektrischen Blatt“: Zur Buchmesse wartet Leipzig mit einem renovierten Buch- und Schriftenmuseum (im Anbau an die „Deutsche Nationalbibliothek“) auf. Dabei fragt das ganze Unterfangen nach der Zukunft des Mediums.

„Die Landschaft wird zum Schutzraum“: Dem italienischen Autor Dvide Longo ist mit Der aufrechte Mann ein faszinierender Zukunftsroman gelungen (Rowohlt).

Vorgestellt werden die beiden Preisträger zur „Europäischen Verständigung“, die zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse geehrt werden: Sir Ian Kershaw mit seinem Buch Das Ende (DVA) und der Amerikaner Timothy Snyder mit Bloodlands – Europa zwischen Hitler und Stalin (C.H.Beck).

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