
Die Kultursendungen von WDR 3 sollen mehr oder weniger abgeschafft werden. Welche auch praktischen Folgen das hat, das scheint sich in unserer Branche und auch beim Börsenverein noch nicht so recht herumgesprochen zu haben: Autoren und auch Buchhändler sind auf die Buchbesprechungen dort angewiesen.
So gehört auch Holger Schwab vom Bonner buchLaden 46 zu den Unterzeichnern eines „Offenen Briefes“ an die WDR-Intentantin, für dessen Verbreitung er sich auch intensiv bei seinen Kunden eingesetzt hat. Denn: „Wir sind auf die Buchbesprechungen dort angewiesen, viele Bücher verkaufen wir erst nach Radiosendungen über diese!“
Wohl unter dem Eindruck der Proteste hat der WDR-Rundfunkrat die Pläne für die Reform von WDR 3 zwar vorerst zurückgewiesen. Die WDR-Geschäftsleitung hat jedoch schon angekündigt, dass sie am 20. März im Programmausschuss erneut versuchen wird, ihre „Reform“ durchsetzen. Die „Radioretter“ bitten deshalb um weitere Unterschriften unter ihren „Offenen Brief“ – durch Klick auf den Screenshot kommenn Sie zur Webseite, auf der Sie auch per Mail unterschreiben können.