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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Katrin Seddigs außergewöhnlicher Eheroman

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Einsamkeit ist oft auch lächerlich“: Zwei Seiten Interview mit Gianrico Carofiglio, dem italienischen Staatsanwalt, der spät mir dem Schreiben begonnen hat. Zuletzt erschien von ihm In ihrer dunklen Stunde (Goldmann)

„Plädoyer für die Verschmelzung“: Warum sich Franzosen und Deutsche viel näher kommen sollten, Abdruck der Dankesrede von Michel Serres zur Verleihung des Meister-Eckhart-Preises in Köln. Zuletzt erschienen von ihm Kleine Chroniken beim Merves Verlag und Die fünf Sinne bei Suhrkamp.

Das Literaturfestival „literaTurm“ ist eröffnet: Keine Eventisierung, sondern ein klares Konzept und Fragen wie „Wie gibt man als Künstler den Emotionen eine Sprache?“, stehen im Zentrum.

Und auf der letzten Seite ein Interview mit Nicholas Sparks über Liebe, Evolution und Nachmittage mit Justin Bieber.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wären wir doch alle anonym!“: Was darf und kann der Aktivist im Intenet? Das versucht die Netzkonferenz „re:publica“ zu klären und debattiert darüber, wie weit die digitale Selbstbestimmung geht.

„Wer das Feuer in der Osternacht entfacht“: Katrin Seddigs Eheroman bei Rowohlt taugt nicht als Ratgeber für Trostbedürftige. Er handelt zwar von den Defiziten der Ehe, ist aber trotz der Alltäglichkeit des Sujets ganz außergewöhnlich.

„Schutz im Traumhaus“: Pali Mellers Briefe aus den Gefängnissen der NS-Zeit, jetzt unter Papierküsse bei Klett Cotta, sind schmerzensreiche Liebeserklärungen an seine Kinder.

Annotiert wird in Kürze unter
> „Radikaler Narr“: Christian Welzbacher: Der radikale Narr des Kapitals, Matthes & Seitz
> „Arger Unsympath“: Michael Moore: Here comes trouble, Piper

Morgen auf der Kulturseite:
> Robert Spaemann denkt mit Gott um die Welt
> Der Kosmos von J.R.Tolkiens Hobbit

Morgen in Bilder und Zeiten:
> Über die Welt des Illustrators Christoph Niemann.

Süddeutsche Zeitung

Griechen bieten für Theaterkarten inzwischen Nudeln und anderen Lebensmittel, berichtet Intendant Sotiris Hatzakis im Interview.

„Im Traumland, das kaum Fenster kennt“: Das Kunstmuseum Basel zeigt Herrmann Hesse als Maler mit frappierenden Selbstbildnissen aus dem Ersten Weltkrieg.

Absage an die Ordnung“: Miguel Abensour preist in Demokratie gegen den Staat. Marx und Machiavellische Moment die rebellierende Demokratie (Suhrkamp).

Kurz vorgestellt, neue Taschenbücher unter
> „Sehnsucht nach Licht“ Anne Brontës Agnes Grey, dtv
> „Lieber Basti……deine Angie“: Moritz Rinke, Also Sprach Metzelder zu Mertesacker, Kiepenheuer & Witsch
> „Zu Tode prügeln“: Michael Hagner: Der Hauslehrer. Die Geschichte eines Kriminalfalls, Suhrkamp
> „Übermaß und Wahn“: P.O. Enquists Strindberg, btb
> „Gewehrkugel im Hals“: Emilie de Turckheim, Im schönen Monat Mai, Wagenbach
> „Überleben trotz Supergau“: Patricia Highsmith, Geschichten von natürlichen und unnatürlichen Katastrophen, Diogenes

Martin Walser schreibt einen Nachruf auf Helmut Jedele

Die Welt

Der ukrainische Autor Andrej Kurkow über Fußball, Gut und Böse, und die Folgen eines EM-Boykotts, zuletzt erschien von ihm Der Gärtner von Otschakow bei Diogenes und Der wahrhaftige Volkskontrolleur bei Haymon.

Wieder Streit über den Heinrich-Heine-Preis. Die Nominierung von Peter Kern in die Jury stößt auf Widerstand.

Istanbul erreichtet dem Autoren Orhan Pamuk ein Museum der Unschuld.

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