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LV Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland auch rechtlich eine Einheit

Die buchhändlerischen Landesverbände Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland werden jetzt auch rechtlich eine Einheit. Gestern wurde dazu von den drei Vorständen der Verschmelzungsvertrag unterschrieben.

Zuvor hatte auch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Hessen bei ihrer Jahrestagung im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden mit 27 Ja-Stimmen und einer Enthaltung den Vertrag gebilligt.

„Heute ist ein guter Tag für unsere Landesverbände“ meinten die Vorsitzenden der drei Landesverbände Brigitte Gode (LV Saarland), Barbara Jost (LV Rheinland-Pfalz) und Andreas Auth (LV Hessen) übereinstimmend. Auf dieses Ziel sei von den Vorständen der drei Verbände bereits seit Beginn ihrer Kooperation vor 10 Jahren kontinuierlich hin gearbeitet worden. Mit der Fusion haben die Verbände auch ein Stück Zukunftssicherheit in wirtschaftlich schwieriger Zeit gewonnen, betonen die Vorsitzenden.

Vor der Abstimmung in Wiesbaden hatten bereits die Mitgliederversammlungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz jeweils einstimmig die Fusion genehmigt. Von der Verschmelzung versprechen sich die Vorstände einen Effizienzgewinn, vor allem dadurch, dass in der gemeinsamen Geschäftsstelle nicht mehr drei Verbände, sondern nur noch ein gemeinsamer Verband betreut wird. Das führt auch zu Kosteneinsparungen, die bereits in Form einer Beitragssenkung um fünf Prozent an die Mitglieder weitergegeben wurden. Weiter soll die Mitgliederbetreuung intensiviert werden durch Besuche vor Ort und durch Regionaltreffen in den drei Bundesländern.

Mit der Eintragung der Verschmelzung in das Vereinsregister entsteht der neue Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Hessen Rheinland-Pfalz Saarland. Dieser lädt im Herbst zu einer ersten Mitgliederversammlung ein, wo ein neuer Vorstand gewählt wird.

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