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Lesekids küren Bestenliste – auf Platz 1: Hugo auf heißer Spur, von Benedikt Weber (Tulipan)

Medienhaus-Mitarbeiterinnen Alexandra Bernhard (oben l.)
und Susanne Pircher betreuen die Leseclubkinder

Das Friedrichshafener Medienhaus am See hat in diesem Jahr erstmals mit 12 lesebegeisterten Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren einen viermonatigen „Leseclub“ durchgeführt, der am Freitag vor Pfingsten mit der Erstellung einer Bestenliste der beliebtesten Kinder- und Jugendbücher erfolgreich abgeschlossen wurde.

Bei dieser konzeptionell neuartigen Aktion zur Leseförderung unter der Regie der Bibliotheksmitarbeiterinnen Alexandra Bernhard und Susanne Pircher wurden nach einer Vorauswahl von den Kids seit Februar insgesamt 16 neue Kinder- und Jugendbücher gelesen.

Medienhaus am See

Am vergangenen Freitag versammelten sich die Mädchen und Jungen bei schönstem Maiwetter im „Ausguck“ des Medienhauses zum letzten Mal in großer Runde. Wie unter versierten Kritikern wurde rückblickend noch einmal heiß diskutiert, welche Bücher ihnen besonders gut gefallen haben und welche nicht: Auf jeden Fall müssen die Bücher einen „super“ Buchdeckel haben, „spannend und schön geschrieben sein“ und dürfen nicht „konstruiert“ wirken. Diese Kriterien erfüllt offenbar am besten der Kinder-Krimi Hugo auf heißer Spur mit Hund Hugo als Spürnase auf Verbrecherjagd von Benedikt Weber (Tulipan), der nach Auswertung der zuvor schriftlich abgegebenen Stimmen aufs Siegertreppchen kam. Arabesk, die Abenteuer eines ritterlichen Pferdes von Ludger Jochmann alias Knister (Arena) landete auf dem zweiten Platz, gefolgt von Thomas Brezinas Drachenblut und Wildschweinmut (Egmont) und Jonas Krügers Drei fürs Museum (Ueberreuter), die sich bei Punktegleichstand den dritten Rang teilen müssen. Alle Bücher werden ab sofort in der Jugendabteilung der Bibliothek ausgestellt.

Die Durchführung der Aktion „Leseclub“ war recht aufwendig und betreuungsintensiv. Die Kinder haben sich monatlich im Medienhaus getroffen, um die Bücher untereinander auszutauschen und die Leseerlebnisse mitzuteilen. In einem Bewertungsheft wurden die Lieblingsbücher durch Punktvergabe ermittelt. Die Sache hat sich gelohnt: Voller Begeisterung haben die Kinder teilgenommen und alle von ihnen würden sofort wieder mitmachen.

Margrit Philipp

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