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Fachbuchhandlung – gefaked

Diese Fachbuchhandlung gibt es nicht wirklich

In Düsseldorfs Straßen wird man vergeblich nach dieser Buchhandlung suchen – sie existiert so nicht. Das Bild ist eine gekonnte Montage und gehört zu den besten Arbeiten des DOCMA Awards, der in diesem Jahr zum neunten Mal vom Bildbearbeitungsmagazins DOCMA vergeben wurde.

Zum dritten Mal sind die besten Arbeiten im Museum für Kommunikation in Frankfurt zu betrachten. „Warnhinweise, das Thema des Wettbewerbs 2012, bringen uns zum Schmunzeln und Verzweifeln“, stellte Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums, fest.

DOCMA-Chefredakteur Christoph Künne erläuterte die 51 Arbeiten beim Presserundgang. Der Award wird in den drei Kategorien Profis, Semiprofis und Auszubildende vergeben. Die nun in der Exposition präsentierten Ergebnisse – die besten von etwa 220 eingereichten Arbeiten – führen Warnhinweise pointiert, witzig oder nachdenklich vor Augen. Darunter auch die Arbeit Buchladen des Grafikers Markus T. Winkelmann mit dem Spezialsortiment „Warnhinweise“, die es natürlich so nicht gibt.

„Alle Teilnehmer beherrschen die Technik. Selbstverständlich gibt es dabei einen unterschiedlichen Kenntnisstand, deshalb haben wir auch drei Kategorien. Der Award ist eine Spielwiese, auf der sich Profis, die sonst Aufträge umsetzen, austoben können“, erläuterte Christoph Künne. In diesem Wettbewerb wurde zusätzlich Wert auf den angemessen Einsatz von Typografie gelegt.

Die meisten Arbeiten sind äußerst zeitaufwändig. Auch für Laien wird das Entstehen eines Bildes mit der Darstellung der einzelnen Schritte nachvollziehbar, es ist ganz erstaunlich, was alles beachtet werden muss, um den strengen Vorgaben der 20-köpfigen Jury gerecht zu werden. Originalität, Plausibilität der Bildmontage und handwerkliche Qualität geben bei der Einschätzung den Ausschlag.

Der im Jahr 2003 von Doc Baumann, dem Herausgeber des Magazins DOCMA, initiierte Preis soll die Qualität der digitalen Bildbearbeitung steigern.
Die besten Arbeiten aller Kategorien sind bis zum 21. Oktober im Museum für Kommunikation am Schaumainkai 53 zu sehen.
JF

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