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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Der Turm“ wirft seine Schatten voraus

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Nachrufe auf den marxistischen Historiker Eric Hobsbawm, der am Monatg in London mit 95 Jahren starb.

Frankfurter Rundschau

Typische Kritikerhäme: Nun, da Tellkamps Turm (Suhrkamp) verfilmt sei, müsse man ihn endlich nicht mehr lesen. Da muß man nichts drauf geben. Und das Gegenteil wird eintreten. Gerade durch die Verfilmung (morgen und übermorgen 20.15 Uhr im Ersten) werden viele Leser das Buch wieder aus dem Regal nehmen und (hoffentlich) viele bisherige Nichtleser in die Buchhandlung rennen. Die FR bringt ein Interview Mit Tellkamp und Regisseur Christian Schwochow).

Verona Pooth (44) schreibt ihre Memoiren. Da freuen wir uns schon drauf.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Turm-Verfilmung sei eine „Sternstunde des Fernsehens“, schreibt Andreas Platthaus heute. Da kann die Vorlage ja sooo übel nicht sein.

Eine traurige Familiengeschichte: Reinhard Kaiser-Mühlecker Roter Flieder (HoCa).

Herbert Genzmer Das perfekte Spiel (bup).

Neue Sachbücher
Taner Akcam The Young Turks’ Crime Against Humanity (Princeton University Press.

Im Wirtschaftsteil:
Nutzer sehen Facebook noch nicht als Shopping-Kanal. Das bestätigt eine Umfrage der Zeppelin-Universität Friedrichshafen im Auftrag von Hamburg@work. Das Angebot sei zu klein und das Vertrauen der Verbraucher in den Kanal ist noch nicht groß genug. Der Verkaufserfolg hängt von der Markenstärke der Anbieter ab, die sich auf Facebook präsentieren.

Die Preiserhöhung für den Standardbrief auf 58 Cent ist genehmigt. Das Porto von Maxi-Briefen erhöht sich von 2,40 auf 2,80 Euro.

Die Welt

Die Turm-Crew auf der Titelseite. Eckhard Fuhr im Feuilleton über „Unser Nationalepos“.

Andrea Seibel über einen Abend mit Salman Rushdie [mehr…].

Marc Reichwein über die Feuilletonschelte, die J.K. Rowling derzeit über sich ergehen lassen muß. „Sie inszenieren … das Ganze so, als sei soeben ‚Harry Potter 8’ erschienen“. Da ist was dran, aber Frau Rowling ist nicht ganz unschuldig dran: Sie hat schließlich dafür gesorgt, daß alles mit höchster Geheimhaltungsstufe erfolgt, als gehe es tatsächlich um einen neuen Potter. Und so dürfte es vor allem diese Marketingpos(s)e sein, die sie jetzt um die Ohren geschlagen kriegt.

Süddeutsche Zeitung

LitFlow: Zwei Tage diskutierten Experten in Berlin das literarische Leben der Zukunft.

Selbstverliebte Banalitäten: Julia Schramm Klick mich (Knaus).

Thomas Kapielsky Neue Sezessionistische Heizkörperverkleidungen (Suhrkamp) – da will einer den kuriosesten Buchtitel gewinnen.

Das politische Buch
Dana Giesecke, Harald Welzer Das Menschenmögliche (Edition Körber Stiftung)

Klaus W. Grewlich Geopolitik und Governance – Energie, Wasser, Herrschaft des Rechts in Zentralasien und Afghanistan (Nomos).

Daniel Cohn-Bendit, Guy Verhofstadt Für Europa (Hanser).

Nix vom Turm? Aber gewiß doch. Fast die ganze Medien-Seite. Die ist nur ein bißchen weiter hinten und hört auf die Seitenzahl 30.

Financial Times Deutschland

Hintergrund zum Wandel von libri.de zu ebook.de. Libri.de-Geschäftsführer Per Dahlheimer hatte die Domain für Libri bereits vor acht Jahren zu einem verhältnismäßig günstigen Preis erworben. „Der Blick in die Zukunft ist uns wichtiger als der Blick zurück“, so Dalheimer. Gedruckte Bücher blieben weiterhin wichtig für Libri und das E-Book werde das klassische Buch nicht ersetzen.

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