Der Franz-Hessel-Preis geht in diesem Jahr an Andreas Maier für Das Haus (Suhrkamp) und Éric Vuillard für La Bataille d’Occident und Congo (Actes Sud). Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.
Die Preisverleihung findet am 21. Januar 2013 in Berlin statt.
Mit dem deutsch-französischen Preis für zeitgenössische Literatur werden ein deutsch- und ein französischsprachiger Autor oder eine Autorin ausgezeichnet, um sie im Nachbarland einem größeren Publikum bekannt zu machen.
Die Stiftung Genshagen und die Villa Gillet vergeben den Preis gemeinsam. Er wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und dem französischen Ministère de la Culture et de la Communication finanziert und soll dazu beitragen, den literarischen und intellektuellen Dialog zwischen beiden Ländern zu vertiefen und zu beleben.
Namensgeber des Preises ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk ein Mittler zwischen den beiden Ländern und Kulturen war.