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Lesetipp FTD: Warum Amazon mit seiner Verlegerei an die Grenzen kommt

„Verlegerrolle bringt Amazon an die Grenzen“, so titelt die Financial Times Deutschland (FTD). Im Gegensatz um Self-Publishing läuft das Verleger-Geschäft, das Amazon aktiv betreibt, offenbar schleppend, berichtet das Blatt in seiner Printausgabe.

Dabei kommt auch der Verweigerung des Buchhandels eine Rolle zu. Sie weigern sich, Amazon-Titel ins Regal zu nehmen (BuchMarkt berichtete: [mehr…]), große Namen kommen nicht bis zum Kunden durch. Branchenkenner glauben, dass Jeff Bezos selbst Teil des Problems ist, weil er mit seinem aggressiven Vorgehen die Branche gegen sich aufgebracht hat. Der Kindle verkauft sich mit Verlust, seit Jahren gibt es deshalb hohe Umsätze, aber keinen Gewinn, Bezos bekommt ein Problem mit den Investoren.

Noch hat Amazon aber den nötigen Atem, ein Abgesang wäre zu früh. In diesem Zusammenhang sei aber auch der Zusammenschluss von Random House und Penguin zu sehen: Sicherung der Autoren für die Verlage. Für das Verlagsgeschäft ist Amazon nicht geeignet. Selbst sichere Seller floppen, Beispiele werden genannt. „Unser Ziel muss es sein, attraktiver Partner für die Autoren zu sein“, wird Madeline McIntosh zitiert, die für die digitale Transformation bei Random House zuständig ist.

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