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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wer ist Natan Dubowizki?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„EU Phorie“: Geert Mak Was, wenn Europa scheitert (Pantheon)

Hans R. Vaget, Thomas-Mann-Kenner und Autor des eben herausgekommenen Buches Thomas Mann, der Amerikaner (S. Fischer) im Interview über die US-Wahlen.

Interview mit Ken Follett zur Verfilmung seines Romans Tore der Welt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wer hat’s geschrieben? Russland rätselt über den Autor des Romans Maschinka und Welik. Ein gnadenloses Buch über das heutige Russland von einem gewissen Natan Dubowizki, dessen Erstling Nahe Null bei Berlin erschienen ist. Aber Herrn Dubowitzki gibt es nicht, schreibt Viktor Jerofejew, im übrigen selbst ein Anwärter auf die Autorenschaft (was er natürlich bestreitet). Es könnte aber auch Wladislaw Surkow, Putins Chefideologe sein, der hier einen pikanten Nebenjob hat.

Afrikas Norden im 20. Jahrhundert: Mourad Kusserow Schicksal Agadir (Donata Kinzelbach)

Manfred Dierks erzählt das Leben von Freiherrn Albert von Schrenck-Notzing: Thomas Manns Geisterbaron (Psychosozial Verlag)

„Schmollmundästhetik“: Fee Katrin Kanzler Die Schüchternheit der Pflaume (FVA)

Annotiert
Nigel Pollard, Joanne Berry Die Legionen Roms (Theiss), Christine Hatzky Kubaner in Angola (Oldenbourg), Bernd Gürtler Pink Floyd (Palmyra).

Süddeutsche Zeitung

Europapolitiker Martin Schulz, ehemaliger Buchhändler, kann schauspielern: Die Serie „Sagen Sie jetzt nichts“ im SZ Magazin beweist es. Da gibt es auch eine Übersicht über die „dreisten Kopien“ von Shades of Grey.

„Lebenserfahrung, diskret in Kunst verwandelt“: Julian Barnes Unbefugtes Betreten (KiWi).

Karin Kiwus feiert heute ihren 70.

Boris Preckwitz über die Zahmheit von Poetry Slams.

Annotation
Philip Matyszak Von zänkischen Göttern und tragischen Helden (Primus).

Im Wirtschaftsteil

„Traditionshaus ohne Glücksmoment“: Florian Langenscheidt schreibt Bücher über Optimismus, der Verlag seiner Familie hat wenig Grund dazu. Nach 156 Jahren bekommt er neue Herren: Der Lotto-Unternehmer Walter Günther steigt ein. Langenscheidt soll künftig als GmbH weitergeführt werden, an der nur drei Mitglieder aus der Familie noch beteiligt sein werden. [mehr…]

Die Welt

Irmgard Harms mit einer Lobrede auf den Germanisten Heinz Schlaffer, der den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhalten hat.

Und natürlich: Krekeler killt: Kerstin Signe Danielsson, Roman Voosen Später Frost (KiWi).

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