Zur Stunde treffen sich die Mitarbeiter der Mayerschen aus den Kölner- und Umland-Filialen in der Filiale am Kölner Neumarkt und sollen ein Papier unterschreiben, indem sich unter anderem Vollzeitkräfte verpflichten, ohne Lohnausgleich bis zu 2,5 Stunden pro Woche mehr zu arbeiten, berichtet der Kölner Express. Was die Mayersche als freiwillige Leistung erbittet, sei für die Gewerkschaft Verdi „Erpressung“, so das Blatt in seiner Online-Ausgabe.
Die Unterschrift sei freiwillig und kann widerrufen werden. „Wir zwingen niemanden“, wird Unternehmenssprecher Torsten Woywod zitiert. Dem Express liege ein Brief vor, wonach bei einer Unterschriftsquote von 60 Prozent Arbeitsplatzsicherheit garantiert werde – bei befristeten Mitarbeitern bis Ende 2013. Es werde dann keine Filialschließungen geben.
Verdi interpretiert das als Erpressung. Für Aufregung dürfte sorgen, dass das Zeiterfassungssystem bei der Mayerschen für Krankheit Minus-Stunden aufschreibt, die erst bei einem Gespräch mit der Filialleitung rückgängig gemacht werden kann.







