
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Die Erfahrung, nicht allein zu sein“: PEN-Club-Präsident Johano Strasser fordert zur Solidarität mit Liu Xiabo bei der Verleihung der Nobelpreise heute.
Regisseur und Autor Hans Neuenfels erhielt am Wochenende in Krefeld den Niederrheinischen Literaturpreis.
„Das Buch zum Kind im Mann“: Stresstest von Sebastian Gehrmann ist eine herrlich tröstliche Schwangerschaftskomödie.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Das bin doch nicht ich“: Der chinesische Schriftsteller Mo Yan will auf keinen Fall mit der Rolle des Nobelpreisträgers verwechselt werden.
Hans Barlach will Suhrkamp ganz übernehmen, sagte er dem Focus. Heute wird ein Urteil erwartet, über die Nutzung der Villa von Ulla Unseld-Berkéwicz.
„Der Mann, der sich selbst im Weg stand“: In ihrem Buch Walther Raatenau. Ein jüdisches Lebe in Deutschland 1867 – 1922, präsentiert die israelische Historikerin Shulamit Vulkow den Ex-Außenminister als Repräsentanten einer zerrissenen Epoche.
„Mit der Mayonaise-Bombe aufs russische Staatsoberhaupt“: Sankya von Zakhar Prilepin bei Matthes & Seitz ist eine mitreißende Geschichte über Revolte, Liebe und Verrat.
Wirtschaftsbücher
„Beständige Aufwertung“: Ernst Baltensperger beleuchtet in Der Schweizer Franken die Geschichte desselben (Verlag NZZ).
„Auf der Suche nach dem Glück“: Wolfgang Müller schildert in Mingong das Schicksal chinesischer Wanderarbeiter (Vice-Versa.
Lesetipp: Gute Markenführung ist mehr als nur ein schönes Logo und ansprechende Werbung, heißt es heute unter der Überschrift: „Marken scheitern oft an ihren Chefs“
Süddeutsche Zeitung
Marbach erwirbt „Kafkas Mäuse“, ein Brief von vier Seiten.
„Steine fliegen und Blumensträuße“: Über die Rede des Litertaturpreisträgers Mo Yan und Aussagen wie diese: „Ein Schriftsteller (…) hat seine eigene Meinung, doch der Erzähler muss beim Schreiben den Standpunkt der Allgemeinheit einnehmen.“ Insgesamt mehr Kritik als Lob.
„Es wäre besser, wenn es besser wäre“: Richard Sennet zu seinem Buch Zusammenarbeit bei Hanser Berlin.
„Der Selbstbetrug im Kühlmühlgraben“: In ihrem beunruhigendem Roman Die Häuser der anderen fängt Silke Scheuermann das Lebensgefühl der „Generation Manufaktum“ ein (Schöffling).
Neue Taschenbücher
o „Kluge spricht mit Ohrenmaß“: Alexander Kluge, Das Bohren harter Bretter, Suhrkamp
o „Am Ende und am Anfang steht Verrat“: Amos Oz, Panther im Keller, Suhrkamp
o Leben oder nicht leben – Gegen die Shakespearessteilwand“: Uwe B. Carstensen (Hg.), Shakespeare Variationen, Fischer
o „Neues zu Sex und Syntax“: Guy Deutscher, Im Spiegel der Sprache, dtv
o „Der Feind meiner Wohnung“: Matthias Kreck, Mein Mietnomade und ich, Leinpfad Verlag,
o „Vorsicht vor dem halben Menschen“: Italo Calvino, Der geteilte Visconte, Fischer
Die Welt
„Von Blumen und Schmutzwasser“: Auch nach seiner Rede hat China Schwierigkeiten mit Mo Yan. Der Dichter habe in seiner Rede listig versteckt in Chinas Wunden gebohrt, heißt es hier.