Gestern sickerte durch, dass Familienstiftung und die Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags bereits am Samstag den ehemaligen Kulturstaatsminister Michael Naumann ins Spiel gebracht hatten [mehr…]. Nun meldet die FAZ, dass Hans Barlach Naumann als Schlichter abgelehnt hat.
„Mit Ihren einseitigen Krawall-Stellungnahmen in der Öffentlichkeit nehmen Sie offen für die Familienstiftung und die Geschäftsführung der Suhrkamp Verlagsgruppe Stellung. Damit machen Sie sich selbst als Mediator ungeeignet.“ Mit diesen Worten zitiert die FAZ Barlach. Das spielt u.a. auf Naumanns Cicero-Artikel an, in dem Barlach u.a. „null verlegerische Erfahrung“ attestiert wird.
Inzwischen haben sich auf Spiegel-Online neben Peter Handke [mehr…] weitere prominente Suhrkamp-Autoren zu Wort gemeldet, die sich den Verlag unter bisheriger (Geschäfts-)Führung wünschen: Friederike Mayröcker, Volker Braun, Thomas Meinecke und Thomas Rosenlöcher.