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Lesetipp: Was der Buchhandel vor Ort leistet

Auf den Internet-Seiten der österreichischen Zeitung Die Presse kommentiert die Journalistin Sibylle Hamann, was Buchhändler alles an Mehr leisten für den Ort. Sie zählt damit aus Verbrauchersicht wunderbare Argumente für das Einkaufen vor Ort auf.

Amazon macht in Deutschland und Österreich zwar gut Kasse, aber Steuern zahlt es hier keine. Die zahlt es in Luxemburg, und zwar drei Prozent. So ist das bei globalen Konzernen. Sie können sich aussuchen, wo und wie viel sie Steuern zahlen, alles ganz legal.

Die Buchhandlung ums Eck kann sich das nicht aussuchen. Sie versteuert ihren Gewinn zur Gänze in Österreich. Hier packen keine Leiharbeitskräfte die Kisten aus, sondern der Chef oder die Chefin persönlich, in der Mittagspause oder abends. Eine Buchhandlung bildet Lehrlinge aus. Sie zahlt Miete an einen Hausherrn. Sie hat eine Auslage. Sie belebt die Straße, in der sie sich befindet. Sie bietet einen geheizten Raum zum Reden. Wenn die Heizung kaputt ist, beschäftigt sie den Installateur von Gegenüber. Man kann das einen kulturellen und sozialen Mehrwert nennen.“ Und kommt zu dem Schluss: „Wir Konsumenten können es uns also aussuchen.“

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