
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
Heute ganz unter dem Eindruck der Berlinale
Ein ungewöhnliches Interview über Bertelsmann. Ein von der Zeitung mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Rabe angefragtes Interview kam nicht zustande, stattdessen hat sich Rabe von seinen Mitarbeitern interviewen lassen. Da hat sich Thomas Schuler, der zwei Bücher über Bertelsmann schrieb (zuletzt Bertelsmannrepublik Deutschland bei Campus) auch mal selbst interviewt. Tenor: Es ist unklar zu erkennen, wohin Rabe will. Ein Börsengang sei an der Familie Mohn gescheitert. Rabe wolle mehr im Bildungssektor investieren (Gerüchte gehen auch um Springer Science + Busness Media), hat dafür aber nicht genügend Geld. Will er nun RTL zum Teil verkaufen? (Soeben meldet die New York Times, dass Bertelsmann die Rechte am EMI-Label Parlophone nicht erwerben konnte und sie Time Warner überlassen musste.)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Von der Welle getroffen und für Augenblicke überflutet“: Roberto Calassos Der Traum des Baudelaires (Hanser) ist auch eine Biografie, aber im Grunde geht es dem Autor um die Geburt dessen, was man Moderne bezeichnet.
„Verlorene Kinder“: Britta Boerdners Debüt Was verborgen bleibt (Frankfurter Verlagsanstalt) ist das Selbstgespräch einer Frau…
„Punkt, Punkt, Komma?“: Alexander Nebrig u.a. Hg.: Die Poesie der Zeichensetzung, Peter Lang
In Kürze unter „Helden der Arbeit“: Romit Dasgupta: Re-Reading the Salaryman in Japan. Crafting Masculinitis Routledge eine ethnographische Studie über den japanischen Geschäftsmann, nur auf Englisch.
Über Amazons wichtigste Tochter Amazon.de, zu der zum ersten Mal Zahlen bekannt geworden sind. Demnach hat der Online-Händler 2012 einen Umsatz von 6,5 Mrd. Euro gemacht. Etwa 20 Prozent davon entfallen auf Bücher.
Morgen in der Zeitung
Die vielen Gesichter der Silvia Plath
Eva Menasse schaut durchs Kaleidoskop
Süddeutsche Zeitung
„Schwarz und schäbig“: Die Verfilmung von Parker von Richard Stark in Hollywood zeigt: Die Filmschmiede setzt auf Krimis alter Schule. Zuletzt auf Deutsch Fragen Sie den Papagei bei dtv.
Die Nominierten der Leipziger Buchmesse, wie schon gemeldet [mehr…].
„Und plötzlich blitzt das Böse auf“: Mark Twains Der geheimnisvolle Fremde von ATAK illustriert bei Carslen
„Artist, Grobian, Liebender“: Julia Haig Gaisser erschließt Welt und Werk des Catull bei Philipp von Zabern.
Politisches Kinder- und Jugendbuch
„Zivilcourage“: Widerstand beginnt als „moralische Geste“ zeigt Katharina Stengelmann in Bleib immer ein Mensch, Aufbau
„Mit den Augen eines Kindes“: Joke van Leeuwens Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor ist eine Erzählung vom Krieg (Gerstenberg).
„Zuflucht in der Arche“: Michael Roher, Zugvögel, Picus
„Fraternisierung“: Gudrun Pausewangs Roman Au revoir, bis nach dem Krieg (Gerstenberg) ist ein Roman über eine Liebe 1940.
„Dunkelarrest“: Grit Poppe erzählt in Abgehauen (Dressler) über eine Flucht aus dem Jugendknast der DDR.
Die Welt
„Heute nix“







