In ihrem Blog berichtet die österreichische Journalistin Sibylle Hamann über eine Buchhändlerin, die auch ungewöhnliche Wege geht, um herauszufinden, warum die Leute ihre Bücher bei Amazon bestellen.
Sie beschreibt die Buchhändlerin Petra Hartlieb, die die Leute auch schon mal auf der Post direkt fragt, warum sie ihre Bücher bei Amazon kaufen und nicht in der Buchhandlung. Nicht weil sie eine Missionarin ist, sondern weil sie Marktforschung für ihre Buchhandlung betreibt. Richtig überraschend ist das Ergebnis nicht, aber vielleicht in seiner Einfachheit ernüchternd. In der Zusammenfassung lautet es unter anderem:
„Erstens: Dass viele Menschen offenbar glauben, Bücher, seien online billiger als in der Buchhandlung — was, der Buchpreisbindung sei Dank, nicht stimmt. Zweitens: dass Menschen normalerweise gar nicht drüber nachdenken, wo sie was einkaufen. Und drittens: dass sie überrascht sind, wenn sie draufkommen, dass ihre Konsumentscheidungen Folgen haben.“
Auf der Seite ist nicht nur der Blogbeitrag interessant, sondern auch die vielen anderen Stimmen, die sich inzwischen in den Kommentaren gesammelt haben







