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BranchenMonitor Buch: Endlich „Pluszeichen zum Jahresauftakt“

Im Januar 2013 lagen die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhaus 3,4 Prozent über dem Vorjahresmonat – das meldet eben der BranchenMonitor Buch des Börsenvereins. Auch der Sortimentsbuchhandel für sich genommen verzeichnete mit plus 0,8 Prozent bei den Barumsätzen ebenfalls einen positiven Neujahrsstart.

Das Rechnungsgeschäft schloss hingegen mit einem leichten Minus von 1,6 Prozent. Dem Handel stand im Januar ein halber Verkaufstag mehr als im Vorjahr zur Verfügung, weil der 6. Januar (Heilige-Drei-Könige), der nur in Teilen von Deutschland ein Feiertag ist, im aktuellen Jahr nicht auf einen Werktag fiel.

Positive Vorzeichen standen im ersten Monat des Jahres dabei vor allen Editionsformen. Taschenbücher und Hörbücher konnten den Dezember-Trend (plus 0,5 bzw. plus 2,2 Prozent) im Januar mit plus 2,1 bzw. 11,4 Prozent noch ausbauen. Hardcover rückten mit einem Plus von 3,4 Prozent nun auch in den positiven Bereich auf (Dezember: minus 0,9 Prozent).
Das Plus wirkte sich auf fast alle Warengruppen aus. Die größten Zuwächse erzielten Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit plus 7,5 Prozent. Dieses Segment konnte somit sein Vormonatsplus von 2,3 Prozent noch weiter ausbauen. Den anderen beiden Wissenschaften gelang sogar ein Vorzeichenwechsel: Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft beendete den Januar mit plus 5,7 Prozent (Dezember: minus 7,9 Prozent), Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik mit plus 5,2 Prozent (Dezember: minus 6,6 Prozent).

Im Allgemeinen Sortiment konnten Ratgeber und Belletristik mit einem Plus von 5,7 bzw. 5,1 Prozent an ihr positives Dezember-Ergebnis (plus 2,6 bzw. plus 4,4 Prozent) anknüpfen. Außerdem gesellte sich im Januar auch das Reisesegment hinzu. Hier war ein Plus von 5,5 Prozent zu verzeichnen (minus 2,7 Prozent).

Kinder und Jugendbücher sowie Sachbücher behielten mit minus 0,2 Prozent bzw. minus 6,1 Prozent zwar die roten Vorzeichen, konnten diese im Vergleich zum Dezember jedoch verkleinern (minus 3,3 bzw. minus 12,2 Prozent).

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