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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Wolfgang Kraushaars Buch über linken und palästinensischen Terror

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

„Meine Melodien habe ich mir nicht verdient“: Konstantin Wecker, der auch im Aufsichtsrat der Gema sitzt, im Interview über Protestsongs, Drogen und die Gema. Auf die Frage nach der Gebührenerhöhung für Clubbesitzer: „Ich bin auch nicht einverstanden mit allem, was bei der Gema läuft, verteidige aber das Grundprinzip. Und ich sage, wir brauchen ein neues Urheberrechtsgesetz, um uns gegen Google aufzustellen. Die Gema kam auch nur in Kritik wegen ihres Widerstandes gegen Youtube. (…) Ich möchte einen radikalen Wandel in der Gema, nur nicht, dass sie so gebasht wird.“

„Das Besingen der verstümmelten Welt“: Zu Asdam Zagajewskis neuem Gedichtband Unsichtbare Hand (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser).

„Der souveräne Zuschauer“: Was der Amazon Bericht noch bewirkt hat: „Die ARD Dokumentation über Amazon hat gezeigt: Mediatheken haben die Nische verlassen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Doch wo sind die Brandstifter geblieben?“ Aufmacherseite im Feuilleton-Buch: Heute erscheint Wolfgang Kraushaars Buch „Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“ über den linken und palästinensischen Terror (Rowohlt). „Ein großes historisches Werk.“ Das Buch habe „Epische Qualitäten“.

“Schlagabtausch? Wurmrausch!“: Eckhard Henscheid erinnert sich, uns und überhaupt alle: Denkwürdigkeiten – aus meinem Leben bei Schöffling.

„Ein Blick ins Antlitz des Teufels“: Fünfzig Jahre lang hat Enrique Metinides in Mexiko Stadt den Tod fotografiert. Jetzt dokumentiert in 101 Tragödien von Enrique Metinides bei Kehrer.

„Leviathans Nachbar“: Hubert Spiegel auf einer Seite über eine Wanderung mit Botho Strauß im Schnee in der Uckermark, zuletzt erschien von Strauß Die Fabeln von der Begegnung (Hanser).

„Und Cosima grinst freundlichst“: Im Nachlass eines Wagner-Enkels ist das Bayreuther Tagebuch von Alfred Pringsheim aufgetaucht – pünktlich zum Wagnerjahr…, Thomas Manns Schwiegervater, der bei den Proben zur „Ring“-Uraufführung dabei war. Die Zeitung druckt Auszüge.

Süddeutsche Zeitung

„Möglicherweise“: Auch hier auf Seite 1 des Feuilleton-Buches Wolfgang Kraushaars Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel? bei Rowohlt. „Wie man Geschichte konstruiert, indem man die Welt im Konjunktiv betrachtet: Wolfgang Kraushaar versucht, die Münchener Tupamaros und Kommunarden als Antisemiten zu entlarven und sie nachträglich zur Hilfstruppe der Palästinenser zu erklären.“

„Eine Metapher macht noch keine Frau“: Eva Menasses Roman Quasikristalle versteht sich als Versuchsanordnung – doch die Chemie stimmt nicht (Kiepenheuer & Witsch).

Der Literaturwissenschaftler Terry Eagleton wird 70.

„Horch! Trommelwirbel, Pfeifenklang“: Der Germanist Johannes Birgfeld erkundet die überraschend vielstimmige, jedoch weitgehend unbekannte deutsche Kriegsliteratur der Aufklärung in Krieg und Aufklärung im Wehrhahn Verlag.

Kinder- und Jugendbuch

„Verstörung“: Die Verzweiflungstat eines Jugendlichen beschreibt Allein unter Schildkröten von Marit Kaldhol bei Mixtvision.

„Plärren, wie es einem passt“: Alle in der Familie dürfen sich wie Babys benehmen, nur Papa nicht, ist das Thema von Shoham Smit in Brei für Papa bei Klett Kinderbuch.

„Die Wunschblume“: Paul Biegel Eine Geschichte für den König, Urachhaus

„Boogie Woogie“: Truus Mattis Tagebuch Apfelsinen für Mister Orange führt in das New York des Piet Mondrian (Gerstenberg).

Taschenbücher:
Sylvia Heinlein: Mittwochtage oder „Nichts wie weg“, Ravensburger
Watt Key: Niemandsland, Oetinger

Die Welt

„Die Einsamkeit des Amok-Läufers“: Lukas Jüligers Vakuum ist das beste Debüt eines deutschen Zeichners (Reprodukt).

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