Die US-Buchhandelskette Barnes & Noble prüft den Verkauf des Filialgeschäfts, meldete soeben das Handelsblatt. Der Firmengründer und Aufsichtsratschef Leonard Riggio, dem bereits 30 Prozent des Unternehmens gehören, will das Filial- und Onlinegeschäft der US-Buchhandelskette komplett übernehmen, das Geschäft mit dem E-Book-Reader Nook ist allerdings nicht betroffen.
Am Montag teilte Barnes & Noble mit, dass Riggio eine Offerte für die Bereiche Barnes & Noble Booksellers und barnesandnoble.com vorgelegt habe. Das Unternehmen werde den Vorschlag nun prüfen, habe sich dafür aber keinen Zeitrahmen gesetzt. Es gebe auch keine Garantie, dass die Verhandlungen zu einem Verkauf führten. Riggio wolle die Transaktion in bar und durch Übernahme von Schulden stemmen. Riggios Beweggrund: „…To save them (the booksellers) from a stormy future in the public markets“ (New Vork Times).