Die Europäische Kommission genehmigt die geplante Verbindung der Buchverlage von Bertelsmann und Pearson, Random House und Penguin Group, ohne Auflagen. Das haben die zuständigen Behörden heute in Brüssel bekannt gegeben. Verkündet hatten die beiden Medienunternehmen die Gründung von Penguin Random House im Oktober [mehr…] vergangenen Jahres.
Bertelsmann und Pearson begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission „ausdrücklich. Sie markiert eine weitere wichtige Etappe auf dem Weg zur Vollendung der geplanten Transaktion“.
Bereits am 14. Februar 2013 hatte das U.S. Department of Justice den geplanten Merger freigegeben. Im März folgten die ACCC in Australien und die NZCC in Neuseeland. Alle drei Behörden genehmigten Penguin Random House ebenfalls ohne Auflagen. Unterdessen wird die geplante Transaktion von mehreren weiteren Kartellbehörden in verschiedenen Teilen der Welt geprüft. Wenn alle notwendigen Genehmigungen vorliegen, können Bertelsmann und Pearson das Closing vollziehen. Die beiden Unternehmen sind zuversichtlich, diese Genehmigungen im Laufe des Jahres zu erhalten.
Die geplante Verlagsgruppe, an der Bertelsmann 53 Prozent und Pearson 47 Prozent der Anteile halten werden, wird alle Verlagseinheiten von Random House und Penguin Group in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Indien und Südafrika sowie die Penguin-Aktivitäten in China und die Random-House-Verlage in Spanien und Lateinamerika umfassen.