
Die edition oberkassel wagt sich mit mit dem Herausgeber Andreas Kaminski auf Neuland: Sie bringt (s. Abb.) E-Bücher im Retro-Look: In der Reihe „Kriminalinski“ erscheinen Kurzkrimis und Sammelbände in diesem nostalgischen Design.
Verleger Detlef Knut ist stolz auf diese Idee: „Die Kriminalinski-Cover verwenden ähnliche Bildkompositionen, sollen sich aber mit ihrem Retro-Look – hervorgerufen durch die Typo des Schriftzugs „Kriminalinski“ – bewusst von der Mainstream-Umschlagsgestaltung vieler Krimis abheben. Bei der Umschlaggestaltung hatte der Herausgeber die US-amerikanischen Pulp-Magazine der 1930er bis 1950er Jahre im Kopf. Diese Magazine, die zur so genannten “Schundliteratur” gezählt werden, kennt man auch als „Groschenroman“. Die „Jerry Cotton“-Reihe wäre hier exemplarisch zu nennen, die es auch heute noch gibt. Die Cover waren und sind noch immer bunt, trashig und schrill. Der Begriff „Pulp“ (verwendet z. B. im Film „Pulp fiction“) leitet sich übrigens von dem billigen Papier ab, das für den Druck dieser Magazine verwendet wurde. „, Grafikerin Inga Träger hat die Cover „eng entlang den Vorstellungen des Herausgebers entworfen“.
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