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Frankfurter Rundschau
„Unter Polizeischutz“ geht jetzt Hamed Abdel-Samad auf Vortragstour. Nachdem er von „religiösen Faschismus“ gesprochen hatte, hatten ihn Politiker aus der ägyptischen Heimat mit der Fatwa belegt. Seine Titel: Der Untergang der islamischen Welt und Krieg oder Frieden: Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens. Er arbeite an seinem nächsten Buch über den islamischen Faschismus…
Insel meldet Insolvenz an
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Die Romanschinder“: Auf immer weniger Leser kommen immer mehr Bücher. Viele Romanautoren schreiben trotzdem wie am Fließband. Wenn das so weitergeht, nimmt die Literatur schaden, meint Felicitas von Lowenberg in einem Leitartikel auf Seite 1 des Feuilleton-Buches der Zeitung.
„Spott trifft Angst“: In seinen Aufzeichnungen aus den Jahren 1999 bis 2011 versammelt Günter Kunert Tröstliche Katastrophen, so auch sein Titel bei Hanser.
„Humor gibt das rechte Maß“: Odo Marquard nimmt in Endlichkeitsphilosophisches das Altern in den Blick (Reclam).
„Bilderschwund in Frankfurt“ In Die Leere Wand beginnt Sandy Nairne noch ganz spannungsreich, man schließe das Buch dann aber „mit einem Gähnen“ (Piet Meyer Verlag).
„Houdinis neue Hüte“: Ein Bildband von Anton Corbijn und Tom Waits, der auch so heißt: Waits/Corbijn `77-`11 bei Schirmer Mosel.
Gespräch mit Hamed Abdel-Samad: „Die Demokratie ist die Herrschaft des Volkes, nicht die Herrschaft Gottes“.
„Seelig sind die Nehmenden“: Russlands Wissenschaft verkommt zusehends.
„Die Wirklichkeit ist eine Kippfigur“: Harald Welzer erzählt in Selbst denken wahre Geschichten aus der wünschenswerten Zukunft (S. Fischer).
„Belustigung der ewig Halbwüchsigen?“: Der Karl-May-Verlag wird 100 Jahre alt. „Seine Geschichte liest sich so spannend wie ein Buch des Namensgebers. Und beide waren auch trotz des großen Erfolgs immer umstritten.“ Ein Porträt.
Süddeutsche Zeitung
Insel meldet Insolvenz an.
„Offener Zugang golden oder grün“ Wissenschaftliches Publizieren in Zeiten des Internets. „Es besteht der Wunsch, teilweise monopolartige Strukturen im Verlagswesen aufzubrechen.“ Und: „Ob Open Access tatsächlich mit einer Kostenersparnis verbunden ist, ist fraglich.“
„Zärtliche Cousine“: Francesca Segals Roman Die Arglosen ist ein charmantes Remake eines Klassikers von Edith Wharton (Kein & Aber).
„Handlanger des Kapitalismus“: Bernd Stegemann attackiert in Kritik des Theaters das postmoderne Stadttheater (Verlag Theater der Zeit)
„Einen Gang höher“: Drei Bücher über das Zeitalter der Beschleunigung zwischen der Frage Gesellschaftskritik üben oder Momente des Stillstands suchen?.
■ Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung, Suhrkamp
■ Hartmut Rosa: Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung, Suhrkamp
■ Billy Ehn, Orvar Lövgren: Nichtstun. Eine Kulturanalyse des Ereignislosen und Flüchtigen, Hamburger Edition
Die Welt
Morgen erscheint der Duden in seiner 26. Auflage
Suhrkamp: Die Insel-Insolvenz sei „unausweichlich“ gewesen und „eine rechtlich zwingende Folge“.