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Thomas-Dehler-Preis für Waris Dirie und ihr Engagement für Menschenrechte

Waris Dirie © Sven Simon

Gestern wurde die Bestsellerautorin Waris Dirie für ihr Menschenrechts-Engagement mit dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet. „Dirie sei es gelungen, das Thema Beschneidung von jungen Mädchen auf die öffentliche Agenda zu bringen“, begründet die Jury die Auszeichnung. Der undotierte Preis wird am 24. Juli in München überreicht.

Dirie gründete die Desert Flower Foundation, die in Afrika Aufklärungsarbeit betreibt, Betroffene unterstützt und die Unabhängigkeit von Frauen fördern will. In ihrer Autobiografie Wüstenblume (erschienen bei Knaur), die später verfilmt wurde, hatte Waris Dirie geschildert, wie sie als Kind Opfer einer Genitalverstümmelung wurde. Im November erscheint Diries neues Buch Safa – Die Rettung der kleinen Wüstenblume. Darin erzählt sie die Geschichte der kleinen Idriss Noura aus Somalia, die in dem Film Wüstenblume die dreijährige Waris Dirie spielte und die Dirie vor der Genitalverstümmelung bewahrt hat.

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