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Lesetipp Handelsblatt: Amazon schließt Kundenkonten mit zu viel Retouren / Auch Kindle-Inhalte betroffen / Gewinnnrückgang

Ist die Grenze der Kundenfreundlichkeit bei Amazon erreicht? „Wir müssen Sie (…) darauf hinweisen, dass wir aufgrund der Überschreitung der haushaltsüblichen Anzahl an Retouren in Ihrem Kundenkonto zukünftig leider keine weiteren Bestellungen entgegennehmen können und Ihr Amazon-Konto mit sofortiger Wirkung schließen.“ Solche Nachrichten sollen laut Handelsblatt inzwischen mehrere Kunden von Amazon bekommen haben.

Kunden, die derart gesperrt sind, können nur noch auf alte Inhalte ihres Kindle-Readers zugreifen und keine neuen erwerben, heißt es. Auch ein Wiedereinrichten neuer Konten verhindert Amazon. Dieses ist rechtlich zulässig. Aber mit der Begründung, ein Käufer hätte die „haushaltsübliche Anzahl an Retouren“ überschritten, darin sieht eine zitierte Anwältin bereits einen Verstoß gegen das Widerrufsrecht. Auch Lieferanten, wie Verlage sind davon betroffen, sie können diese Kunden auf diesem Wege nun auch nicht mehr erreichen.

Einer der Gründe könnte sein, dass laut Halbjahresbericht die Gewinne bei Amazon deutlich eingebrochen sind, während der Umsatz weiter wächst, wie die Lebensmittel Zeitung berichtet. Demnach sei auch eine kurzfristige Ergebnisverbesserung nicht in Sicht, denn der Nettogewinn ist mit 75 Mio. US-Dollar um 45 Prozent eingebrochen. Der Umsatz ist allerdings von 24 auf 32 Mrd. US-Dollar gestiegen. Dabei spürt das Onlinewarenhaus aus Seattle ein Abflauen vor allem in den Märkten außerhalb der USA.

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