Seit dem gestrigen Montag (5. August) postet das Kulturressort des Nachrichtenportals Spiegel Online Black Box, den neuen Roman von Jennifer Egan, komplett als Vorabveröffentlichung.
Das Buch besteht aus 620 Tweets, die nun werktäglich zwischen 20 und 21 Uhr über das Twitter-Rezensionsprofil @SPIEGEL_rezens „gesendet“ werden. Am 7. August erscheint der Text bei Schöffling gebunden und als E-Book.
Das neue Werk der Pulitzer-Preisträgerin (Der grössere Teil der Welt) wurde in den USA von der Zeitschrift New Yorker getwittert. Egan betritt damit Neuland: In der Knappheit von maximal 140 Zeichen pro Tweet entfaltet ihr Text eine explosive Geschichte: In naher Zukunft wird eine namenlose, auf sich allein gestellte Frau auf einen Verbrecher angesetzt. Ihre Aufzeichnungen entfesseln eine von Agententhrillern inspirierte Verfolgungsjagd, offenbaren dabei aber auch schonungslos den Umgang mit weiblicher Schönheit und technisch aufgerüsteten Körpern.