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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der „Nullpunkt der Literatur“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Er interessiert sich sehr für Explosionen“: Ehrlichs Debütroman „verspricht mehr als er halten kann. Weil er aber wirklich eine Menge verspricht, bleibt noch ausreichend übrig“.
Roman Ehrlich, Das kalte Jahr (DuMont)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Eine Ringparabel für unsere Zeit“: Der dritte Teil der Romantrilogie über jüdisches Leben in Frankfurt ist lesenswert, „weniger als große Literatur denn als Einblick in eine sich weiter festigende jüdische Kultur in Deutschland“.
Michel Bergmann, Herr Klee und Herr Feld (Arche Verlag)

Neue Sachbücher
„Im Mahlstrom der Bilder lockt die Einsicht in Wahn und Erleuchtung“: Eine „leichthändige und faszinierend verzweigte Geschichte“ des Halluzinogens LSD.
Jeannie Moser, Psychotropen. Eine LSD-Biographie (Konstanz University Press)

„Hier streckt die Sprache ihre Fühler aus“: Ursula Krechel über das Literarische Colloquium Berlin, das am 30. Juni 1963 gegründet wurde.

Die Welt

heute nix

Süddeutsche Zeitung

„Augustinus auf Korsika“: Der „beinah selbstverständliche Gewinner des Goncourt-Preises 2012“ hat in der Übersetzung „so gut wie nichts verloren“: „Ein wunderbar schwingender Text“. Dieser „wichtige französische Autor“ ist bei diesem Verlag „bestens aufgehoben“.
Jérôme Ferrari, Predigt auf den Untergang Roms (Secession)

„Endzeit mit Bommelmütze“: „Lebensnäher und vielfältiger als hier hat die Gegenwartsliteratur schon lange nicht mehr der Forderung nach dem möglichst platt lebensnahen Roman widerstanden“ – Ehrlich bricht bei seinem „seltsamen, brillanten Buch“ mit Erzählkonventionen und führt samt „kurioser Materialkompilationen“ zum „Nullpunkt der Literatur“.
Roman Ehrlich, Das kalte Jahr (DuMont)

„Das Vier-Minuten-Ei unter den Detektiven: Johann Friedrich von Allmen“: „Hünsche, aber sparsam dosierte Effekte“: „Für Martin Suter ist das Verfassen von Kriminalromanen keine todernste Angelegenheit, da weder sein Lebensunterhalt noch sein Renommee dabei auf dem Spiel steht.“
Martin Suter, Allmen und die Dahlien (Diogenes)

„Lusche, Macho“: Eine mit „Wortwitz und Songzitaten gespckte Erzählung“ über die „Orientierungslosigkeit der neuen Männer“.
Bernhard Blöchl, Für immer Juli (Maro-Verlag)

Die Sachbücher des Monats August

Das politische Buch
„Was ist ein Genozid?“: Sybille Steinbacher (Hrsg.), Holocaust und Völkermorde. Die Reichweite des Vergleichs (Campus)

„Zwei Gerechte unter den Völkern“: Die „bewegenden Geschichten“ von Feldwebel Anton Schmid und Wehrmachtsoffizier Heinz Drossel.
Wolfram Wette, Feldwebel Anton Schmid. Ein Held der Humanität (Fischer Verlag)
Katharina Stegelmann, Bleib immer ein Mensch, Heinz Drossel – Ein stiller Held (Aufbau)

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