Die Finalisten des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2013 stehen fest. Zehn Bücher haben es in die Endauswahl geschafft. Eine Jury unter Vorsitz von Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, wählt aus den Titeln der Shortlist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 10. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.
Die Shortliste 2013:
Colin Crouch: Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit,
Passagen, Wien 2013, 236 Seiten, 19,90 Euro
Gunter Dueck: Das Neue und seine Feinde. Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen, Campus, Frankfurt 2013, 282 Seiten, 24,99 Euro
Martin Hellwig, Anat Admati: Des Bankers neue Kleider. Was bei Banken wirklich schiefläuft und was sich ändern muss, Finanzbuchverlag, München 2013, 350 Seiten, 24,99 Euro
Uwe Jean Heuser, Deborah Steinborn: Anders denken! Warum Ökonomie weiblicher wird,
Hanser, München 2013, 252 Seiten, 19,90 Euro
John Lanchester: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt.
Die bizarre Geschichte der Finanzen, Klett-Cotta, Stuttgart 2013, 302 Seiten, 19,95 Euro
Frank Riedel: Die Schuld der Ökonomen. Was Mathematik und Ökonomie zur Krise beitrugen, Econ, Berlin 2013, 208 Seiten, 19,99 Euro
Robert & Edward Skidelsky: Wieviel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens, Kunstmann, München 2013, 318 Seiten, 19,95 Euro
Nassim Nicholas Taleb: Antifragilität. Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen, Knaus, München 2013, 688 Seiten, 26,99 Euro
Georg von Wallwitz: Mr. Smith und das Paradies. Die Erfindung des Wohlstands,
Berenberg, Berlin 2013, 200 Seiten, 25 Euro
Daniel Zimmer: Weniger Politik! Plädoyer für eine freiheitsorientierte Konzeption von Staat und Recht, Beck, München 2013, 137 Seiten, 19,80 Euro
Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Das
Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs vergeben den Preis um die Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die drei Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Zu den Auswahlkriterien gehören innovative Themensetzung, ein neuer Blickwinkel, Verständlichkeit und Lesbarkeit. In diesem Jahr wird der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis zum siebten Mal verliehen.
Die zehn Bücher der Shortlist werden in den kommenden Wochen im Handelsblatt ausführlich
auf der Literaturseite in der Wochenendausgabe vorgestellt.







