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h.f. ullmann feiert das Erscheinen von Potsdam XXL

Im Potsdam Museum im Alten Rathaus der Stadt präsentierte der h.f.ullmann Verlag gestern Mittag im Rahmen einer Pressekonferenz ein ganz besonderes Buch: Potsdam. Kunst, Architektur, Landschaft.

Das Interesse der Medien war groß, als Verleger Herbert Ullmann (Foto) gemeinsam mit dem Herausgeber Rolf Toman, dem Fotografen Achim Bednorz und der Autorin Barbara Borngässer das dreisprachige Werk im XXL-Format vorstellte: zwei Jahre Arbeit, 444 Seiten, mehr als 350 Fotos, 2 Ausklapptafeln mit je knapp 1,20 Meter Breite , Großformat (28,2 x 39 cm), 6 Kilogramm Gewicht und ein Einführungspreis von 79 Euro (ab 2014: 99 Euro).

Als Herbert Ullmann vor knapp vier Jahren seinen Verlagssitz nach Potsdam verlegte, hatte er sich eigentlich vorgenommen, kein Buch über Potsdam zu machen. Wie gut, dass er es sich anders überlegt hat. Dem Verlag sei „ein grandioses Werk“ gelungen, das Werbung für die Landeshauptstadt Potsdam mache, lobte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und gratulierte dem Verleger zu dem Buch, das „auf sensationelle Art und Weise die Schätze Potsdams präsentiert.“ Auch wer glaube, die Stadt zu kennen, bekomme durch die Bildkompositionen das Gefühl, dort sei er noch nie gewesen. Heinz Buri von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sprach von einem opulenten Bildband, der ein guter Botschafter für Potsdam sei. Die Stiftung hatte im Vorfeld weitreichende Foto-Genehmigungen erteilt, was sonst nur sehr verhalten geschieht. Als Begründung nannte Buri das große Vertrauen, das er in die Arbeit des Fotografen setzt.

Achim Bednorz hat sich bereits mit anderen Titeln des Verlags wie Ars Sacra, Gotik und Barock einen Namen gemacht. Auch diesmal sei Bednorz wieder ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Detail- und Gesamtaufnahmen gelungen, lobte Toman. Der Fotograf hat keinen Aufwand gescheut; Um die Anlage des Schlosses Sanssouci in ihrer Gesamtheit zu erfassen, ließ er sich beispielsweise mit einem 40 Meter hohen Hubwagen in die Höhe fahren. Außerdem konnte er Räume fotografieren, die dem Publikum normalerweise aus konservatorischen Gründen verschlossen bleiben.

„So haben Sie Potsdam noch nicht gesehen“, betonte Herbert Ullmann, denn eins stand für ihn von Anfang an fest: „Wenn wir nun doch ein Buch über das Freilichtmuseum der deutschen Geschichte machen, muss es ein spektakuläres Werk werden.“ Es sei in letzter Zeit viel von der digitalen Welt die Rede, doch für solch außergewöhnliche Fotos sei das Buch das beste Medium, so Ullmann. „Mag sein, dass Bücher bald Luxusartikel sind, aber guter Journalismus, qualitativ hochwertiges Lektorat und herstellerische Sorgfalt bleiben bestehen.“ Diskussionen um den Umschlag hat Ullmann abgebrochen, indem er dem Buch zwei verschiedene Cover (und ISBN) spendierte. Rolf Toman hob den auch den „hervorragenden verlegerischen Mut“ hervor, der weltweit seinesgleichen suche.

Ullmann ist von dem Erfolg des Buches überzeugt, das in einer ersten Auflage von 5.000 Exemplaren erscheint. In der Potsdamer Buchhandlung Internationales Buch ist der Verkauf laut Geschäftsführer Stefan Bellin gut angelaufen. Am Erstverkaufstag gingen bereits 20 Exemplare über den Ladentisch.

Am Abend wurde das Erscheinen des Buches bei einem Sommerfest gefeiert, zu dem die Potsdamer Neuesten Nachrichten und der Ullmann Verlag ins historische Kutschstallensemble geladen hatten. Der Band sei der Star des Abends, betonte Marcel Pelletier, der Geschäftsführer des Zeitungsverlags. Und Herbert Ullmann empfahl das Buch allen, die in Potsdam geboren sind, die diese Stadt lieben oder sich einfach nur an den Schönheiten Potsdams erfreuen wollen. „Es ist mein Geschenk an Potsdam.“

ml

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