Die Bischöfe machen die Sache Weltbild wohl zur Chefsache und zum Thema auf der Bayerischen Bischofskonferenz. Das Handelsblatt will jetzt aus Bankenkreisen erfahren haben, man würde Weltbild nicht fallen lassen. Ernst scheint die Lage aber schon: Einige Banken haben tatsächlich überlegt, Kredite kündigen zu wollen, so die Zeitung in ihrer heutigen Print-Ausgabe.
Aber auch hier gibt es keine konkreten Zitate, nur Informationen aus Hintergrundgesprächen. Dennoch scheint eine akute Gefahr wohl vom Tisch. Allerdings erwarten die Banken offenbar, dass einige Bedingungen erfüllt werden:
■ Die Gläubigerbanken fordern Klarheit bei der Eigentümerstruktur, denn die angekündigte Stiftungsstruktur sei noch nicht umgesetzt
■ Die Diözesen müssen sich über einen möglichen Verkauf von Weltbild endgültig einigen, darüber sind sich die Bischöfe auch uneins
■ Weltbild muss eine Antwort finden, woher die Umsätze in Zukunft herkommen sollen.
„Die Gesellschafterstruktur mit einem Dutzend Bistümern ist schlichtweg teuflisch“, wird BuchMarkt-Kolumnist Holger Ehling zitiert.







