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Orell Füssli: Ermittlungen wegen Diebstahl in der Banknoten-Druckerei

Bankraub mal anders? In der Sicherheitsdruckerei von Orell Füssli sind Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit Oktober 2012.

Die Schweizer Behörden wurden am 5. Oktober 2012 von der Serious Organised Crime Agency informiert, dass in einer Londoner Wechselstube verdächtige 1000-Franken-Banknoten aufgetaucht sind. Die Bundesanwaltschaft hat daraufhin die Schweizerische Nationalbank und Orell Füssli informiert. Die Nachprüfungen ergaben, dass unfertige Noten aus der laufenden Produktion bei Orell Füssli gestohlen worden sind. In Absprache mit der Bundesanwaltschaft wurde mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen bisher nicht informiert.

Orell Füssli hat die Sicherheitsvorkehrungen mit organisatorischen und personellen Maßnahmen verstärkt. Die Schweizerische Nationalbank informiert heute über die in Umlauf gebrachten unfertigen 1000-Franken-Banknoten. Für bei Kunden entstandene Schäden haftet Orell Füssli. Inhaber betroffener Schweizer Noten werden via Schweizerische Nationalbank zum Nominalwert entschädigt. Der Verwaltungsrat von Orell Füssli hat den festgestellten Schaden quantifiziert und in der Gewinnwarnung vom 9. September 2013 berücksichtigt und kommuniziert. Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen.

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