Seit Beginn des Jahrtausends erheben die Innofact AG und BuchMarkt Jahr für Jahr das Buchkaufverhalten in Deutschland. Auch in diesem Jahr wurden wieder mehr als 3.000 regelmäßige Buchkäufer dazu befragt, wie viele Bücher sie kaufen, verschenken und von wem sie sich zum Kauf animieren lassen.
Für den Buchhandel wird es nicht leichter: Die Zahl der gekauften Bücher hat über die Jahre geringfügig, aber konstant abgenommen, lautet ein Ergebnis der Studie. Waren es 2005 noch 12,6 Bücher, die der durchschnittliche Buchkäufer gekauft hat, so sind es in diesem Jahr nur noch 11,0 Bücher.
Eine weitere Verbreitung von E-Books erwarten auch diejenigen Buchkäufer, die derzeit selbst noch dem gedruckten Buch den Vorzug geben, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Und auch viele derjenigen, die zurzeit noch lediglich hin und wieder auf dem Tablet oder dem Smartphone ein E-Book lesen, haben vor, sich einen Reader zuzulegen. Dass die E-Books nur eine kleine Rolle neben den gedruckten Büchern spielen werden, können sich nur 14 Prozent Buchliebhaber vorstellen – vor einem Jahr waren es noch 19 Prozent.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Innofact-Studie lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von BuchMarkt ab S. 48. Der Berichtsband ist für 100 Euro bei Innofact zu beziehen, innofact.com.