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Deutscher Buchpreis geht an Terézia Mora

Terézia Mora, Gottfried Honnefelder

Gerade eben im Frankfurter Römer verkündet: Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Terézia Mora (Foto) für ihren Roman Das Ungeheuer (Luchterhand). Ausgezeichnet wurde damit der „beste deutschsprachige Roman des Jahres“. Insgesamt hat die Jury 254 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September erschienen sind.

Der Deutsche Buchpreis wurde in diesem Jahr bereits zum neunten Mal verliehen.

Gottfried Honnefelder verwies in seiner Eröffnungsrede darauf, daß es in Deutschland rund 1400 Buchpreise gebe. Allein daran zeige es sich, welche Rolle das gedruckte Buch in unserer Kulturlandschaft spiele – allen digitalen Entwicklungen zum Trotz. Die Mediendebatte über die Nominierten sei dabei zur Leserdebatte geworden. – Wie in den vergangenen Jahren moderierte Gert Scobel die Preisverleihung. Im „Schnelldurchlauf“ und mit von der Deutschen Welle prouzierten Filmen stellte er die Nominierten vor.

bild(r,31628)Auf die Shortlist hatten es in diesem Jahr folgende sechs Autoren geschafft:

Mirko Bonné Nie mehr Nacht (Schöffling & Co.)

Reinhard Jirgl Nichts von euch auf Erden (Hanser)

Clemens Meyer Im Stein (S. Fischer)

Terézia Mora Das Ungeheuer (Luchterhand)

Marion Poschmann Die Sonnenposition (Suhrkamp)

Monika Zeiner Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar)

Im vergangenen Jahr gewann Ursula Krechel den Preis.
Der Preisträger in diesem Jahr wurde gekürt von Helmut Böttiger (freier Kritiker), Katrin Lange (Literaturhaus München), Ursula März (Die Zeit), Jörg Plath (freier Kritiker), Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Rupertus Buchhandlung, Salzburg, Österreich) und Claudia Voigt (Der Spiegel).

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