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„Weniger Politik!“ erhält Deutschen Wirtschaftsbuchpreis

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis geht in diesem Jahr an den Vorsitzenden der Monopolkommission Daniel Zimmer für sein Werk Weniger Politik! aus dem Verlag C.H. Beck.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik, entschied sich für das Buch, weil es in der aktuellen Diskussion um das Verhältnis von Staat und Individuum einen Kontrapunkt gegen das immer stärker werdende Eingreifen der Politik in Märkte und Lebensbereiche setze. „Wir prämieren Zimmers Plädoyer für eine freiheitsorientierte Konzeption von Staat und Recht, weil es präzise und verständlich deutlich macht, dass das Gemeinwesen im Dienst der Menschen stehen soll und nicht umgekehrt“, betont die Jury deds Preises, den das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs in diesem Jahr zum 7. Mal auslobten.

Zimmer warnt in seinem Buch: „Unsere Freiheit ist in Gefahr, weil die Politik immer mehr Lebensbereiche mit beschränkenden Regeln erfasst.“ Mindestlohn, Glühbirnen, Bananen und EEG-Strompreis sind nur einige Beispiele, die der Autor kritisch aufgreift. Dabei beziehe er eine Gegenposition zum allgemeinen Trend. Nicht (noch) mehr Politik ist angezeigt, sondern weniger Politik.

Der Autor ist überzeugt: „Nicht vermeintlich weltverbessernde Politiker sollen Entscheidungen für die Bürger treffen, sondern diese selbst.“ Folglich konzipiert er die Rechtsordnung als eine Infrastruktur zur Ausübung von Freiheiten. Richtschnur der Gesetzgebung sollte demnach sein, Menschen die Verwirklichung eigenverantwortlich gefasster Entschlüsse zu ermöglichen.

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